Jon Dasenbrocks FSJ in evangelisch-lutherischer Gemeinde Sulingen endet bald

„Die Kirchenarbeit ist vielfältig“

Vor der Sankt-Nicolai-Kirche: Diakonin Rielana Sundermeier und der aktuelle FSJler Jon Dasenbrock.
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Vor der Sankt-Nicolai-Kirche: Diakonin Rielana Sundermeier und der aktuelle FSJler Jon Dasenbrock.
  • Harald Bartels
    vonHarald Bartels
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Sulingen – Für Jon Dasenbrock ist es langsam an der Zeit, Bilanz zu ziehen: Der 19-jährige Sulinger besetzt derzeit noch die Stelle der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sulingen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), doch sein Vertrag endet am 15. August.

Auf die Stelle aufmerksam geworden sei er nach dem Abitur im vergangenen Jahr am Sulinger Gymnasium durch eine Bekannte seiner Eltern, die Mitglied im Kirchenvorstand ist. Daraufhin habe er sich erkundigt, welche Aufgaben das FSJ umfasst: „Die Kirchenarbeit ist vielfältig, das fand ich interessant.“

Im Rahmen seiner Tätigkeit übernahm er eine ganze Reihe von Aufgaben. So half er bei der Sulinger Tafel, begleitete das Team des Jugendgottesdienstes, arbeitete mit in zwei Jugendgruppen und unterstützte die Arbeit in den Konfirmandengruppen. Daneben habe er auch Reparaturen im Gemeindehaus erledigt, die Vertretung im Gemeindebüro übernommen und die Tröpfchenschutzwände für das Büro gefertigt. Als Sonderprojekte kamen die Begleitung des Krippenspiels und der Konfirmanden-Freizeit hinzu.

„Am meisten Spaß gemacht hat die Jugendarbeit“, stellt Jon Dasenbrock fest. Dabei vor allem die Jugendgottesdienste, denn zu Beginn seiner FSJ-Zeit sei auch gerade „ein ganzer Schwung Jugendlicher“ neu hinzugekommen. „So konnte ich mich mit ihnen zusammen einarbeiten, anstatt mich in einem eingeschworenen Team einfinden zu müssen.“ Super sei die Konfirmanden-Freizeit gewesen, auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie die größeren Freizeiten, wie das Landesjugendcamp, abgesagt werden mussten. Entfallen sei leider auch das FSJ-Seminar, das in einem Kloster in Frankreich hätte stattfinden sollen.

In Kürze werde er in Bremen ein Studium der Geologie aufnehmen, kündigt der 19-Jährige an. Der Kontakt zur Kirchengemeinde solle aber bestehen bleiben, und insbesondere an den wöchentlichen „Cross-over“-Jugendgottesdiensten wolle er weiter teilnehmen.

Jon Dasenbrock sei der fünfte FSJler, seit sie in Sulingen tätig ist, sagt Diakonin Rielana Sundermeier. Weitere sollen ihm folgen, deswegen habe die Kirchengemeinde die Stelle erneut, zum 1. September, ausgeschrieben. „Wir hoffen, dass wir sie wieder besetzen können.“ In diesem Jahr sei das vielleicht schwieriger, weil es keine Abiturienten gibt – allerdings können sich alle jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren bewerben, unabhängig vom Schulabschluss, betont die Diakonin. „Sie sollten offen sein gegenüber Menschen und dem christlichen Glauben, teamfähig und kommunikationsbereit.“ Wer Interesse und Lust habe, im FSJ etwas in der Kirchengemeinde zu machen, müsse auch nicht zwingend aus Sulingen kommen. Die Stelle werde finanziert aus dem Förderprogramm für theologischen Nachwuchs der Landeskirche Hannover und von der Stiftung „Kirche für Sulingen“. Bei den Aufgaben seien die Kinder- und Jugendarbeit sowie die „Tafel“ wichtig, aber „wir legen uns da nicht fest, sondern gucken, was die Jugendlichen mitbringen. Bisher waren die sehr unterschiedlich, jeder hat uns mit seiner Art bereichert.“

Die Ausschreibung ist auf der Internetseite der Kirchengemeinde (sulingen.wir-e.de/aktuelles) zu finden. Interessenten müssen sich sputen: Die Bewerbungen nimmt der Personalausschuss des Kirchenvorstandes bis einschließlich Donnerstag, 30. Juli, entgegen.

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