Informa 2016: DRK, THW und Feuerwehr steuern Programmpunkte bei

„Die Hilfsdienste gehören dazu“

Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Sulingen demonstrieren während der Informa, wie sie bei Einsätzen Hilfe leisten.

Sulingen - Wenn die Initiative Sulingen am Sonnabend, 23. April, die Tore auf dem Veranstaltungsgelände am Hasseler Weg zur Informa 2016 öffnet, mischen sich auch örtliche Hilfsdienste unter die inzwischen über 100 Aussteller – auf Einladung der Interessenvertretung der Sulinger Gewerbetreibenden.

Thomas Wolter vom Sulinger Werbeteam, der in der ausrichtenden Arbeitsgemeinschaft für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist: „Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Deutsches Roten Kreuz arbeiten in der Region fast ausschließlich ehrenamtlich. Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, die Hilfsdienste mit ins Boot zu holen.“ Laut Wolter nicht nur um die Sicherheit von Besuchern und Ausstellern zu gewährleisten, sondern genauso um einen Beitrag zur Attraktivität der zweitägigen Messe für Familie, Freizeit und Technik zu leisten. Auf 1 400 Quadratmetern des Ausstellungsgelände fahren die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Sulingen, des Ortsverbandes Sulingen des Technischen Hilfswerkes sowie der DRK-Bereitschaft Sulingen und der jeweiligen Fördervereine Fahrzeuge und Gerät sowie Programm auf.

Insgesamt schicken die drei Hilfsdienste an beiden Messetagen an die 50 Helfer auf das Veranstaltungsgelände. Volker Schweers, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerkes (THW): „Für uns ist die Informa eine willkommene Gelegenheit, uns und unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.“ Nicht zuletzt wohl auch, um aktiv Mitgliederwerbung zu betreiben. Schweers: „Wir, sicherlich genauso Feuerwehr und die DRK-Bereitschaft, sind immer auf der Suche nach dem ‚Roten Faden‘, um für unsere Arbeit zu begeistern.“

Die Helfer rücken unter anderem mit Betonkettensäge und Kernbohrgerät an und stellen im südöstlichen Teil des Informa-Geländes neben einem Trümmerkegel einen acht Meter hohen Turm auf, von dem sich THW-Einsatzkräfte und Feuerwehrleute abseilen. „Um Höhenrettung zu demonstrieren“, erklärt Schweers.

Ihr Einsatzgerät zeigen genauso die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Sulingen. „Doch nicht nur das“, sagt Ralf Schröder. „Wir nehmen nicht etwa die Brandbekämpfung, sondern viel mehr Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen in den Fokus.“ Vorgestellt wird unter anderem das so genannte „Crash Recovery System“, das den Feuerwehrleuten bei Einsätzen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen wertvolle Hilfe leistet. „Einsätze an modernen Fahrzeugen sind für Rettungskräfte komplizierter und gefährlicher geworden“, sagt Ralf Schröder. „In fast jedem Fahrzeug muss mit Airbags und zugehörigen Gasgeneratoren gerechnet werden, Fahrzeugsäulen sind massiv verstärkt, Batterien versteckt und alternativer Antriebe finden zunehmend Verwendung.“ Das System liefere Informationen zu den Einbauorten und zur Deaktivierung dieser Komponenten und damit den Hilfskräften bei Einsätzen wichtige Informationen.

Die DRK-Bereitschaft plant laut kommissarischer Leiterin Maike Riedemann einen „Rundumschlag“ des Leistungsvermögens der Mitglieder – angefangen beim Sanitätsdienst über die Wasserwacht bis hin zu der Fachgruppe Technik und Sicherheit.

oti

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