Verlegung des Spielplatzes hat begonnen

Das „Highlight“ steht bereits an seinem Platz am Sulinger Stadtsee

Ein Mann und eine Frau an einem großen Klettergerüst.
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Von der Klettertauglichkeit des neuen Seilzirkus’ überzeugte sich Bürgermeister Patrick Bade direkt, während Birgit Dullin ankündigte, das bei höheren Temperaturen nachzuholen.

Sulingen – Der Stadtsee in Sulingen ist um eine neue Attraktion reicher: Seit wenigen Wochen steht am Nordufer des Sees ein großer „Seilzirkus“.

Das Klettergerüst sei das „Highlight“ des neuen Spielplatzes, sagt Birgit Dullin, Leiterin des Fachbereichs I – Allgemeines und Soziales der Sulinger Stadtverwaltung. Schon vor zwei Jahren sei überlegt worden, solch ein Gerät aufzustellen, aber bedingt durch Corona habe das bisher nicht umgesetzt werden können.

Seinen Platz gefunden hat das Gerät auf dem neuen Spielplatz am Nordufer des Sees, der die alte Anlage am südöstlichen Ufer ersetzen soll. So früh wie möglich im neuen Jahr werde der neue Platz noch eine Rutsche und eine Schaukel erhalten, und vielleicht werde noch ein Gerät für kleinere Kinder aufgestellt. Ebenfalls noch folgen solle eine Sitzkombination, nach Möglichkeit mit einem Tisch. „Da sind wir ergebnisoffen“, ergänzt Bürgermeister Patrick Bade, denn der Arbeitskreis Spielplatzkonzept habe sich in der neuen Wahlperiode ja gerade erst gebildet.

Klettergerüst kann erweitert werden

Der „Seilzirkus“ könne in Zukunft noch aufgerüstet werden, so Birgit Dullin, etwa mit einem Pendelsitz oder einem Trampolin, aber da müsse abgewartet werden, was der neue Haushalt hergebe. Bislang umfasst die Neuanlage des Spielplatzes Kosten von 34 000 Euro: Knapp 20 000 Euro entfallen auf das Klettergerüst inklusive Aufbau, die übrige Summe verteilt sich auf das Anlegen des Areals sowie das Schaffen der Wegeverbindung zur Straße „Am Seeufer“.

Der bisherige Spielplatz samt Kioskhütte werde dagegen abgebaut. Die beiden dortigen Spielgeräte seien abgängig, nur das „Wackelauto“ lasse sich vielleicht an den neuen Standort versetzen, führt Birgit Dullin aus.

Vom alten Spielplatz bleibt allenfalls das „Wackelauto“ erhalten.

Damit wird sich dann auch der Arbeitskreis beschäftigen. Den begleitet, wie in der Wahlperiode zuvor, weiter Birgit Dullin, aber auch Bürgermeister Patrick Bade liegen die Spielplätze, wie schon in seiner vorigen Funktion als Ratsmitglied, weiter am Herzen. „Wir werden aber nicht beide an jeder Sitzung teilnehmen. Aus dem Rat in den Arbeitskreis entsandt wurden Thomas Baier (Gruppe SPD / Grüne / Die Partei / Ibrahim), Gerd Ohrdes (CDU), René Schrader (Gruppe Sulingen! / FDP / Bürger erreichen) und Sina Belke (Freie Wähler). Weiterhin gehören dem Gremium Heiko Stamme als Leiter des Bauhofs und Stadtjugendpfleger Axel Diekmann vom Jugendzentrum „Jozz“ an. Noch nicht benannt wurden die beiden Vertreter der Sulinger Schulen und der Kindertagesstätten.

Geplant sei, wahrscheinlich noch im Frühjahr mit den Mitgliedern des Arbeitskreises eine Bereisung aller städtischen Spielplätze vorzunehmen. Die Einschätzung, welche weniger gefragten Spielplätze zugunsten einer besseren Ausstattung der übrigen Anlagen aufgegeben werden könnten, sei ein fortlaufender Prozess, so der Bürgermeister: „Es verlagert sich, wo Bedarf ist und wo Geräte abgängig sind.“ Zudem müssten einige Geräte noch, wie beim „Seilzirkus“ schon geschehen, noch mit einem Aufprallschutz im Boden nachgebessert werden, aber „wir sind auf einem ganz guten Weg.“

Weiterhin würden auf den Spielplätzen auch Spielgeräte durch moderne Modelle ersetzt, fügt Birgit Dullin hinzu, und da habe Heiko Stamme für den Bauhof einen guten Überblick.

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