Früherer Sportplatz in Groß Lessen soll Baugebiet werden / Ortsrat tagt am Montag

Das Eigenheim im Strafraum

Der frühere B-Sportplatz des SV Lessen soll zum Baugebiet „Über der Junkernscheune“ werden.
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Der frühere B-Sportplatz des SV Lessen soll zum Baugebiet „Über der Junkernscheune“ werden.

Groß Lessen – Den Esstisch dort aufstellen, wo sich früher ein Elfmeterpunkt befand? In Groß Lessen könnte das bald Wirklichkeit werden: Am kommenden Montag befasst sich der Ortsrat mit dem geplanten Baugebiet „Über der Junkernscheune“.

Dabei geht es nun darum, mit der Beteiligung der Öffentlichkeit den nächsten Schritt im Planungsverfahren zu gehen. Dass hier ein Baugebiet entstehen soll, hatte der Sulinger Stadtrat bereits im vergangenen Dezember beschlossen, und inzwischen sind die erforderlichen Gutachten eingeholt.

Bei der Fläche mit einer Größe von rund 8800 Quadratmeter handelt sich um den früheren B-Sportplatz des SV Lessen. Bis Frühjahr 2019 war er in Betrieb, doch nachdem der A-Platz aufgewertet worden war, wird er nicht länger für den Sport benötigt, und soll stattdessen als Baugebiet vermarktet werden.

Das Gelände befindet sich laut Wiebke Blohm, Teamleiterin Bauplanung und Bauordnung der Stadtverwaltung, im städtischen Eigentum. Eine Parzellierung sei noch nicht erfolgt, aber es gebe bereits zwölf Interessenten.

Die Vermarktung könne beginnen, wenn der Bebauungsplan als Satzung beschlossen und bekannt gemacht worden sei und die Erschließungsanlagen erstellt seien. „Unser Bestreben ist, noch in der zweiten Jahreshälfte 2021 mit der Vermarktung zu beginnen.“

Die vorhandenen Bäume und Sträucher sollen laut Verwaltungsempfehlung erhalten bleiben, lediglich für die erforderlichen Zufahrten in das Gebiet werden Ausnahmen gemacht. Darüber hinaus sieht der Beschlussvorschlag vor, dass die künftigen Grundstückseigentümer aus Gründen des Klimaschutzes verpflichtet werden sollen, ihre Häuser an das bestehende Fernwärmenetz anzuschließen. Ansonsten soll sich die Gestaltung der Neubauten an das dörfliche Ortsbild anpassen.

Die vorgeschriebene Einsichtnahme in die Pläne soll aus aktuellem Anlass überwiegend online erfolgen. Nach Vereinbarung eines Termins sollen die Unterlagen aber auch persönlich im Rathaus in Sulingen eingesehen werden können.  hab

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