Sulinger Stadtverwaltung sichtet Schäden

Das Aufräumen hat begonnen nach den Sanierungsarbeiten

Mit Wasser gefüllt ist eine ausgefahrene Kuhle am Straßenrand.
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Schadhafte Stellen wie hier am Ortsrand von Groß Lessen müssen in den kommenden Wochen und Monaten ausgebessert werden.

Sulingen – Für sechs Wochen war die Bundesstraße 214 bei Sulingen für Sanierungsarbeiten gesperrt, was zu großem Verkehrsaufkommen auf den ausgewiesenen Umleitungsstrecken führte – aber auch auf Ausweichstrecken, die manche für sich entdeckten. Das belastete nicht nur die Anwohner, sondern hinterließ auch Schäden, um deren Beseitigung sich nun die Mitarbeiter der Sulinger Stadtverwaltung kümmern.

„Wir machen in nächster Zeit die Bestandsaufnahme“, kündigt Andreas Nordloh an, Leiter des Fachbereichs Bauen, Planung und Ordnung. Dabei würden selbstständig die Gemeindestraßen begutachtet; für Kreis- und Landesstraßen sei die Straßenmeisterei zuständig. „Wir gucken, wo was notwendig ist“, fasst er das Vorgehen zusammen. Außerdem werde überprüft, ob die Schäden mit eigenen Mitteln, also durch den Bauhof, beseitigt werden könnten oder ob es sich um größere Maßnahmen handele, für die Fachfirmen beauftragt werden müssten.

Zwar seien die Bauhofmitarbeiter schon während der Sperrung unterwegs gewesen, aber es könne noch etwas dauern, bis alle Schäden beseitigt seien. Momentan gebe es noch viel Verkehr auf den Gemeindestraßen, vor allem durch die Landwirtschaft, und das müsse berücksichtigt werden. Ebenso sei wichtig, dass „das Wetter mitspielt“, und auch die finanziellen Mittel, die noch zur Verfügung stehen, müssten beachtet werden: „Es kann auch sein, dass wir einiges auf nächstes Jahr verschieben müssen.“

Keine Ideallösung

Während der Sanierung der Bundesstraße habe es auf den Nebenstrecken viel Verkehr gegeben. „Das war auch nicht anders zu erwarten, aber es war eine erhebliche Belastung in den Ortschaften“, so Nordloh. „Wir haben im Vorfeld versucht, Strecken für den Lkw zu sperren durch Ver- und Gebotsschilder, aber wir können nicht alle Schwierigkeiten im Voraus erkennen.“ Die Zusammenarbeit mit der Polizei, der Straßenmeisterei und dem Landkreis habe aber gut geklappt, und die Regelungen seien immer wieder auch kurzfristig angepasst worden.

Bei künftigen Vorhaben werde sich nicht viel anders machen lassen: „Es gibt keine Ideallösung für die Wegeseitenräume – sie werden immer wieder aufgrund der Anzahl und der Schwere der Fahrzeuge kaputtgefahren.“

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