Dankbar für sechs erfüllte Jahrzehnte

Inge und Willy Lehmann feiern in Sulingen ihre diamantene Hochzeit

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Die Ehejubilare Inge und Willy Lehmann aus Sulingen an ihrem Ehrentag.

Sulingen – Das „Rezept“ von Antoine de Saint- Exupery für eine harmonische Zweisamkeit kann das „diamantene Hochzeitspaar“ voll und ganz unterstreichen: „Liebe bedeutet nicht, einander anzuschauen, sondern in dieselbe Richtung zu blicken“, sagt Willy Lehmann. Glücklich und dankbar sind seine Ehefrau Inge und er für sechs erfüllte Jahrzehnte nach diesem Lebensmotto.

Willy Lehmann kam am 12. März 1932 als fünftes Kind der Eheleute Emil und Adeline Lehmann in Hassel bei Hoya zur Welt. Nach dem Schulabschluss absolvierte er in Dörverden eine Lehre zum Elektroinstallateur, ab 1951 war er bei den Überlandwerken (später Hastra) in Altenbücken beschäftigt. In den Wintermonaten 1956/1957 folgte der Besuch der Bundesfachlehranstalt für das Elektrohandwerk in Oldenburg, die er im Februar 1957 mit der Meisterprüfung abschloss.

Inge Lehmann, geboren am 17. April 1937, war das einzige Kind der Eheleute Henry und Emma Nordhausen aus Graue. Nach dem Besuch der Volksschule bereitete sie sich auf der Handelsschule in Nienburg auf ihren späteren Beruf als Büroangestellte vor.

Auf ihren Wegen zur Arbeit begegneten sich die Ehejubilare fast täglich: Die „Diamantbraut“ fuhr mit dem Fahrrad von Graue nach Hoya, wo sie bis 1961 bei der Firma „Thies + Co.“ tätig war, ihr späterer Ehemann steuerte das Überlandwerk in Altenbücken mit dem Motorrad an. „Gefunkt“ zwischen ihnen hat es bei einer Fahrt zum Bremer Goethe-Theater mit einer Reisegesellschaft aus Hoya.

Am 14. Mai 1959 besiegelten sie ihren gemeinsamen Lebensweg vor dem Traualtar in Asendorf und lebten zunächst bei den Eltern Nordhausen in Graue. Als Willy Lehmann zum 1. Januar 1961 als Installationsmeister nach Sulingen versetzt wurde, bezogen sie eine Dienstwohnung am Barrier Kirchweg. Im selben Jahr wurde Sohn Frank geboren, der heute mit seiner Frau Frauke in Leinfelden bei Stuttgart lebt.

Seit 1973 wohnen Inge und Willy Lehmann in ihrem Eigenheim in den Sulinger „Feldgärten“. Beständigkeit und die Liebe zu Land und Leuten kennzeichnen ihren Alltag. Inge Lehmann ist seit 51 Jahren im Frauenchor aktiv, fast ebenso lange hält sie dem ehemaligen Kegel- und heutigen Klönclub „Sulemädchen“ die Treue. Willy Lehmann gehört seit 35 Jahren zur Riege der „Tischtennis-Senioren“ des TuS Sulingen, hält sich mit regelmäßigen Besuchen im Fitness-Center mobil und pflegt seit 1975 Kontakte zu seinen „Husaren“ aus dem einstigen Kegelclub „Alle Neune“ von 1893.

Ihr hohes Ehejubiläum nehmen Inge und Willy Lehmann als willkommenen Anlass für eine Feier im großen Kreis von Familie, Freunden und langjährigen Weggefährten. Am Dienstag gratulierten zunächst Vertreter der Stadt, der Kirchengemeinde und der Vereine zu ihrem Ehrentag. Landrat Cord Bockhop, der ebenso wie Inge Lehmann aus Graue stammt, übermittelte seine Glückwünsche in einem persönlichen Brief.  

mks

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