Clown Momo sorgt beim Jubiläum des DRK-Seniorennachmittags für Spaß

Zauberhafte Überraschung

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Ortsvereinsvorsitzende Gisela Lühmann-Landau (links) bedankt sich mit einem Präsent bei Margret Nitt, die die Gruppe leitet.

Sulingen - Eine zauberhafte Überraschung hatte der Vorstand des DRK-Ortsvereins Sulingen für das „goldene“ Jubiläum des Seniorennachmittags organisiert: Clown Momo alias Timo Lesniewski würzte nach der Kaffeetafel klassische Seil- und Kartentricks mit einer gehörigen Prise Humor.

Keine Hexerei war es, als die damalige Vorsitzende des Ortsvereins, Ida Dora Blüthgen, den Seniorennachmittag 1965 ins Leben rief: „Sie hatte viele tolle Ideen – und sie hat sie dann auch umgesetzt“, würdigte die heutige Vorsitzende, Gisela Lühmann-Landau, Blüthgens Engagement. Anfangs habe man sich zum Beispiel im Ratskeller getroffen, im Garten des Hotels Meier-Riehl oder bei Ida Dora Blüthgen auf der Terrasse. Die Damen auf den Fotos aus dieser Zeit, die per Beamer gezeigt wurden,, waren manchen der Gäste noch bekannt. Mit dem Bau des DRK-Hauses an der Südstraße gab es einen festen Platz für die Seniorennachmittage, zu denen Kaffee, Kuchen und Klönschnack gehören. Heute wird am ersten Mittwoch eines Monats Bingo gespielt, am dritten heißt es „Tanzen im Sitzen“. Gisela Lühmann-Landau: „Es erfüllt uns mit Stolz, dass ungefähr 30 Personen mittwochs dabei sind.“ Regelmäßig gibt es auch Ausflüge – zuletzt zur DRK-Tagespflege nach Wehrbleck, deren Gäste sich für den netten Besuch revanchierten und beim Jubiläum dabei waren.

Nach Ida Dora Blüthgen organisierte ihre Nachfolgerin Renate Schumacher die Seniorennachmittage. Als sie dafür nicht mehr zur Verfügung stand, „erklärte sich zu unserem Glück 2003 Margret Nitt bereit, die Gruppe zu Übernehmen“, befand Gisela Lühmann-Landau, und die Gäste spendeten der „guten Seele“ der Seniorennachmittage spontan Applaus. Die Vorsitzende bedankte sich bei Margret Nitt mit einem Präsent für ihr Engagement.

Stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Jantzon würdigte den Seniorennachmittag als Gelegenheit, „sich etwas zu gönnen, zusammenzukommen, um zu reden und miteinander Spaß zu haben.“ Auffällig sei allerdings, dass bei weitem mehr Seniorinnen als Senioren dabei sind, merkte sie schmunzelnd an: „Das liegt vielleicht daran, dass Frauen kommunikativer sind...“

Das Haus sei mit dem Ansatz gebaut worden, ein Treffpunkt zu sein, erklärte DRK-Kreisvorsitzender Horst Wiesch – „es ist gut, dass es auch wirklich so genutzt wird. Und wir sind auf gutem Wege, das Gebäude auf Dauer und komplett zu haben“, erklärte er mit Blick auf den geplanten Umzug der Ortsfeuerwehr. Wieschs Dank galt allen, die sich für den Seniorennachmittag engagieren, insbesondere Margret Nitt.

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