Claus-Henning Bruns leitet die Senioreneinrichtung „Haus am Suletal“ / „Synergien nutzen“

Zwei Häuser mit 243 Betten und 49 Wohnungen

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Einrichtungsleiter der Senioreneinrichtung „Haus am Suletal“: Claus-Henning Bruns.

Sulingen - Seit gut einem Jahr geht Claus-Henning Bruns in der Senioreneinrichtung „Haus am Suletal“ ein und aus – mindestens an zwei Tagen in der Woche. „Jetzt steht fest, dass ich bleibe“, sagt der 51-Jährige. Als Einrichtungsleiter tritt er die Nachfolge von Sven Brüggemann an, der inzwischen den Verbund der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser verlassen hat. Neben dem „Haus am Suletal“ leitet Bruns auch das St. Nicolaistift in Neustadt in der Region Hannover.

Das „Haus am Suletal“ an der Sulinger Memelstraße mit 130 Betten und das Nicolaistift in Neustadt mit 113 Betten und 49 Altenwohnungen bezeichnet der Einrichtungsleiter als die „Gründungshäuser“ des Verbundes, dem inzwischen neun vollstationäre Einrichtungen angehören, zusätzlich zwei ambulante Dienste in Sulingen und Wunstorf sowie eine Tagespflegeeinrichtung in Steinhude und eine Begegnungsstätte in Wunstorf. Verantwortet wird der Verbund durch Geschäftsführerin Dagmar Brusermann und Generalbevollmächtigten Joachim von der Osten.

Claus-Henning Bruns kennt die Strukturen des Verbundes, arbeitete lange Zeit mit Sven Brüggemann Hand in Hand. Ende 1999 war er zum Einrichtungsleiter mit Schwerpunkt Pflege des St. Nicolaistiftes bestellt worden, bereits fünf Jahre zuvor zum stellvertretenden Einrichtungsleiter. Die Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen der übrigen Einrichtungen der Diakonische Altenhilfe Leine-Mittelweser unterstützt er als Koordinator.

Die Einrichtungsleitungen mehrerer Häuser zusammenzulegen, macht aus Sicht des verheirateten Vaters einer Tochter durchaus Sinn: „Nur so kann man tatsächlich Synergien erzeugen, die bei gleichbleibender Qualität zu Kosteneinsparungen führen.“ Dass er an drei (Werk-)Tagen in der Woche ortsabwesend ist, schade nicht den Abläufen. „Die Pflegedienstleitungen geben den Häusern ihre Gesichter; hier in Sulingen Hanna Albers.“ Bruns weiß um die besonderen Beziehungen, die die Sulinger zu der Einrichtung an der Memelstraße pflegen; etwa durch das Engagement der Vereine. „Diese Beziehungen gilt es zu erhalten; als Einrichtung der Diakonie auch speziell die zu den örtlichen Kirchengemeinden.“

Der gebürtige Celler, der als Sohn eines Pastors in Loccum aufgewachsen ist, weiß, wovon er spricht, kennt sich aus „bei Kirchens“: Er engagiert sich im Vorstand der Kirchengemeinde Liebfrauen in Neustadt, singt im Gospelchor „New City Voices“ der Kirchengemeinde.

Beruflich hatte er sich schon früh entschieden, sich der Pflege zu widmen: Nach dem Besuch der Realschule in Stolzenau schloss er 1986 die Berufsausbildung zum examinierten Krankenpfleger ab. Während er in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg-Langendamm als Sanitäter den Wehrdienst absolvierte, unterstützte er an Wochenenden das Pflegepersonal im Abt.-Uhlhorn-Haus Loccum, dessen Geschäftsführung ihn nach der Bundeswehrzeit in die Pflegedienstleitung übernahm. Die erforderliche Zusatzqualifikation erwarb er, wie die des Einrichtungsleiters, berufsbegleitend.

1992 wechselte er als Berater an eine damals im Aufbau befindliche Einrichtung in Hannover, nach zwei weiteren Jahren dann an das St. Nicolaistift in Neustadt.

Die Stadt Sulingen, aber auch die Arbeit am und im „Haus am Suletal“ habe er schätzen gelernt, sagt der 51-Jährige heute. „Ein gut aufgestelltes Haus mit einem hervorragenden Pflegedienst. Das macht einem das Arbeiten leichter.“

oti

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