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Butterkuchen als „Vorgeschmack“ auf Geplantes in Windmühle Labbus

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Von: Martina Kurth-Schumacher

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Spielmöglichkeiten für die Kinder, Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen bot das Fest an der Galerieholländermühle.
Spielmöglichkeiten für die Kinder, Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen bot das Fest an der Galerieholländermühle. © Kurth-Schumacher

Sulingen – Der gemeinnützige Verein zur Förderung und Erhaltung der Windmühle Labbus hatte im Rahmen des Deutschen Mühlentags zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen, und die Gäste ließen sich nicht lange bitten: Hunderte Besucher strömten am Pfingstmontag auf das Gelände des Kulturdenkmals in der Sulinger Ortschaft Labbus.

Die Veranstalter hatten wie gewohnt für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt: Pfarrer Ansgar Stolte und Lektorin Christa Funck gestalteten zum Auftakt eine ökumenische Andacht. Weitere Anziehungspunkte waren eine Oldtimer-Schau, Aktionen für Kinder sowie ein kleiner Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, auf dem zehn Aussteller Kunsthandwerkliches, Honig und Pflanzen zum Kauf anboten.

Im Mittelpunkt des Interesses standen die seit 2017 laufenden umfangreichen Sanierungsarbeiten. „Wir freuen uns, dass das Ende greifbar ist“, sagte Aileen Hansing, erste Müllerin des 105 Mitglieder zählenden Vereins: „Ende Juni werden Galerie und Flügel montiert sein.“ Aktuell ist die Mühle mit Motorantrieb produktionsfähig, in Kürze soll die Windtechnik zum Einsatz kommen.

Jannik Westermann (23), der, ebenso wie Aileen Hansing, eine Ausbildung zum Mahlmüller absolviert, erläuterte interessierten Besuchern Mühlentechnik und Konzept. Ein erster „Vorgeschmack“ auf das, was geplant ist: Im Angebot war am Montag von Westermanns Großvater Richard Klausing gebackener „Mühlenbutterkuchen“, das Mehl hatten Vereinsmitglieder in Labbus und in der Partnermühle Steinhude selbst gemahlen.

Erläuterungen zur Mühlentechnik gab Jannik Westermann (rechts) den Besuchern.
Erläuterungen zur Mühlentechnik gab Jannik Westermann (rechts) den Besuchern. © Kurth-Schumacher

Treue Gäste des Mühlenfestes sind die Amateurfunker des DARC-Ortsverbandes Sulingen I 40 um Andreas Schrader: Seit 2008 nutzen sie die Veranstaltung, um auf sich aufmerksam zu machen. Unter der Regie von Andreas Richter und Schülern der Carl-Prüter-Schule durften interessierte Anfänger Elektronikbausätze zu blinkenden Mühlenemblemen zusammenlöten; währenddessen hielten die „alten Hasen“ Kontakt zu Funkern, die auf Mühlenfesten in der näheren und weiteren Umgebung ebenfalls Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Andreas Schrader: „Überall ist viel los. Die Leute haben offenbar Nachholbedarf.“

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