Noch ist viel zu tun

Umbau für Café DELSUL: Bürgerhaus wirkt wie Rohbau

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Im Sulinger Bürgerhaus, der einstigen Superintendentur, sieht es wie in einem Rohbau aus.

Sulingen - Mehr Tageslicht soll der Saal im Sulinger Bürgerhaus, der einstigen Superintendentur, bekommen – schließlich klingt schon der Name des Gastrononmiebetriebes, für den das Erdgeschoss des Gebäudes seit Februar umgebaut wird, Café DELSUL, irgendwie nach Sonnenschein.

Am Dienstagnachmittag sind Handwerker damit beschäftigt, die zusätzlichen Fensteröffnungen im Fachwerk zu verputzen. Die Räumlichkeiten wirken im Moment noch wie ein Rohbau. „Die Arbeiten sind ein bisschen ins Stocken geraten“, räumt Klaus Müller ein. Aber die Verantwortlichen der Delme-Werkstätten für Menschen mit Behinderung halten an ihrem Plan, am 1. August zu eröffnen, fest, versichert der Leiter der Werkstätten der gemeinnützigen Gesellschaft im Mittelzentrum.

Wie weit ist das Projekt, in das die „Delme“ 450.000 Euro und die Stadt Sulingen 120.000 Euro investiert, gediehen? „Die alte Küche wurde entfernt, da kommt das Büro rein und ein Teil wird als Spülküche genutzt. Auch die kleine Gaststätte, die ehemalige Stadtschänke, ist entkernt, hier werden die Küche und die Umkleiden für die Beschäftigten untergebracht“, zählt Klaus Müller auf. „Weiter geht es mit der Elektrik, die zum Teil schon neu installiert ist, der Deckenverkleidung und der Beleuchtung im künftigen Gastronomiebereich.“

Im Bürgerhausgarten hat sich bereits viel getan: „Die großen alten Koniferen an der Terrasse, die innen schon braun waren, sind entfernt. Dafür hat unser Gärtner fünf Kugelakazien gepflanzt. Die Buchsbaumhecke ist verschwunden, da ist jetzt Rasen angesät.“ Auf der To-do-Liste steht im Garten unter anderem noch der Teich – der soll ausgepumpt und entschlammt werden, „wir wollen versuchen, die Fontäne darin wieder in Gang zu bekommen“, kündigt Klaus Müller an.

Künftiges Team entsteht im Moment

Das künftige Team des Café DELSUL entsteht bereits: Die eingegangen Bewerbungen von Gastronomie-Fachpersonal mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung werden derzeit gesichtet. Und die zwölf Beschäftigten mit Beeinträchtigungen, für die hier Arbeitsplätze entstehen? 

„Deren Schulung zu Gastronomiehelfern läuft seit Ende vergangenen Jahres“, erklärt Klaus Müller. „Dazu gehören neben der Theorie Praktika, in unserem Café in Syke und in unserem Bistro in Bassum. Wir hatten auch schon externe Referenten hier in Sulingen, die mit den Leuten gekocht haben.“

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