Wahl zum Ortsbürgermeister 

Sebastian Bönsch wird Nachfolger von Ingrid Jantzon

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Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb (l.) und Ortsbürgermeister Sebastian Bönsch verabschiedeten Heinfried Sudhop, Ingrid Jantzon und Wilfried Traemann (v.l.).

Sulingen - Die Mitglieder des Ortsrates haben am Mittwochabend ehemalige Ratsmitglieder aus ihren Reihen verabschiedet, allen voran die ehemalige Ortsbürgermeisterin Ingrid Jantzon. Ihre Nachfolge tritt Sebastian Bönsch an. Bönsch wurde im Gasthaus Brinkmann einstimmig und bei eigener Enthaltung auf Vorschlag von Annemarie Westrup gewählt. Jantzon gehörte zu den ersten Gratulanten ihres Nachfolgers, den Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb in die Funktion eines Ehrenbeamten berief.

Im zukünftigen Ortsrat wirken neben Sebastian Bönsch und Annemarie Westrup Karoline Bokelmann, Frank Klinge und Ralf Logemann mit. Klinge nahm an der Sitzung am Mittwoch nicht teil. Erste stellvertretende Ortsbürgermeisterin ist Annemarie Westrup, zweiter stellvertretender Ortsbürgermeister Ralf Logemann.

Neben Ingrid Jantzon schieden mit Ablauf des Monats Oktober Stephanie Witte, Heinfried Sudhop und Wilfried Traemann aus dem Ortsrat aus.

Wilfried Traemann wirkte seit 20 Jahren im Ortsrat mit, davon 15 Jahre als zweiter stellvertretender Ortsbürgermeister. „20 Jahre ist eine lange Zeit“, sagte Dirk Rauschkolb während der Verabschiedung. „Sie waren engagiert bei der Sache.“

Heinfried Sudhop gehörte 15 Jahre dem Ortsrat an. „15 Jahre als erster stellvertretender Bürgermeister“, erklärte Rauschkolb. „Sie waren immer sehr engagiert und haben immer ihre eigene Meinung vertreten; auch bei schwierigen Themen. Ich erinnere mich vor allem an die Straßenunterhaltung.“

Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb mit den Ortsratsmitgliedern Ralf Logemann, Annemarie Westrup, Sebastian Bönsch und Karoline Bokelmann (von links).

Dirk Rauschkolb in Richtung von Ingrid Jantzon: „20 Jahre Ortsbürgermeisterin; das ist eine lange Zeit. Du hast sehr gekämpft für die Ortschaft.“ Exemplarisch nannte Rauschkolb den Breitbandausbau, die Straßenunterhaltung – und auch den Umzug des Dorfhauses im Ortsteil Stadt, „der dir eine Herzensangelegenheit war. Du hast immer die Interessen der Ortschaft vertreten, wie es fast nicht besser geht.“ Ingrid Jantzon nach der Ehrung: „Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Ich bin aber auch froh, dass wir den Generationenwechsel jetzt hinbekommen haben.“ Es gehe immer weiter, „manchmal, eben anders weiter.“ Sie selbst erinnerte unter anderem an den ersten Spatenstich im Baugebiet Stadt. „Mittlerweile sind auch dort alle Bauplätze verkauft. Das war schon alles sehr viel; aber irgendwann müssen auch mal die Jüngeren ran.“ 

oti

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