Freiwillige Feuerwehr und DRK-Bereitschaft Sulingen

Proben für den Ernstfall: Blitzeinschlag am Flintenberg

An die 100 Einsatzkräfte der Sulinger Ortsfeuerwehren und der DRK-Bereitschaft Sulingen probten am Sportfunktionsgebäude in Rathlosen den Ernstfall.

Rathlosen - 100 Einsatzkräfte aus allen Sulinger Ortsfeuerwehren und der DRK-Bereitschaft Sulingen probten am Dienstagabend im Bereich des Flintenbergstadions in Rathlosen den Ernstfall. Holger Traemann, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Rathlosen, hatte die Übung ausgearbeitet. Sein Fazit nach 90 Minuten Übungsdauer: „An der einen und anderen Stelle hat es etwas gehakt, aber an sich wurden die Aufgaben gut abgearbeitet.“ Angenommen war laut Übungsbeschreibung ein Blitzeinschlag in das Sportfunktionsgebäude des Flintenbergstadions.

Alarmiert werden zunächst gegen 19 Uhr die Mitglieder der Ortsfeuerwehr aus Rathlosen und die der Nachbar-Ortsfeuerwehr aus Groß Lessen. Als erste treffen die Einsatzkräfte aus Rathlosen am Flintenberg ein.

Rauch macht sich im Sportlerheim breit. Die Feuerwehrleute erfahren, dass sich noch zwei Personen in dem Gebäude befinden.

Während die ersten Kräfte die Personenrettung vorbereiten, melden Augenzeugen der Einsatzleitung, dass mehrere Personen in den an den Sportplatz angrenzenden Wald geflüchtet seien. Sie werden vermisst. Zur Ausleuchtung des Waldrandes rücken die übrigen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Sulingen an; zusätzlich die Mitglieder der DRK-Bereitschaft Sulingen. Den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehren Lindern und Sulingen stellt sich eine zusätzliche Aufgabe: Ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße, die am Flintenbergstadion vorbeiführt. Die Leitstelle meldet eine verletzte Person. Neben Übungsleiter Holger Traemann beobachten der Abschnittsleiter Süd der Kreisfeuerwehr, Torsten Borgstedt, und stellvertretender Stadtbrandmeister Jens Warner das Vorgehen der Einsatzkräfte. Sie sehen, unter anderem, wie ein erster Trupp unter Atemschutz das Sportfunktionsgebäude erkundet. Ein Feuerwehrmann kollabiert während der Rettung einer der vermissten Personen. Ein zweiter Trupp macht sich zur Unterstützung auf den Weg in das Gebäude. Schließlich wird die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Sulingen zur Personenrettung eingesetzt.

Die ursprünglich in den Wald geflüchteten Sportler werden aufgespürt und auf dem von den Mitgliedern der DRK-Bereitschaft eingerichteten Sammelplatz den ehrenamtlichen DRK-Helfern übergeben. Am Ende sind sich alle einig: „Gott sei Dank, nur eine Übung.“

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