Botschaft kommt an

Blaulichtfahrt zur Geburt – Ausschuss erörtert Antrag von „Die Partei“

Sulingen - „Wir freuen uns ja auch in der Verwaltung, wenn wir mal was zu lachen haben“, kommentierte Bürgermeister Dirk Rauschkolb in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Schulen und Jugend am Montag den von Ratsherr und Ausschussmitglied Thomas Baier („Die Partei“) eingebrachten Antrag, werdenden Müttern Blaulicht und Martinshorn als Starterpaket „Weg zur sicheren Geburt“ zur Verfügung zu stellen (wir berichteten).

In der Verwaltung habe man sich gefragt: „Reagieren wir ebenso humorvoll, oder bügeln wir das ab?“ Ihm sei natürlich klar, unterstrich Rauschkolb, dass der Antrag ein ernsthaftes Anliegen mit den Mitteln der Satire zum Ausdruck bringt. Thomas Baier: „Es geht darum, die Problematik der im ganzen Landkreis fehlenden Geburtenstationen im Auge zu behalten. Zielrichtung ist, sich darum zu kümmern, das so etwas wieder hierherkommt.“

Birgit Dullin, Leiterin des Fachbereiches Allgemeines und Soziales, nutzte die Gelegenheit, auf eine andere Art „Starterpaket“ für junge Eltern hinzuweisen – einen „Familienordner“, den Verwaltungsmitarbeiterin Ina Katharina Schröder und Monika Jahnke, Koordinatorin des Familiengesundheitszentrums Sulinger Land, entwickelt und mit einer Fülle von Informationen gespickt haben. „Wenn einem etwas fehlt, muss man daran arbeiten, wo man auch Einfluss darauf hat“, stellte dazu Ausschussvorsitzender Volker Wall fest und formulierte: „Der Intention des Antrags von ,Die Partei‘ kann sich der Ausschuss anschließen.“ Dirk Rauschkolb konkretisierte einen Beschlussvorschlag, der vorsieht, „das Anliegen auf Landkreisebene zu thematisieren“. Dafür votierte das Gremium einstimmig, Oliver Böhm enthielt sich: Es glaube doch niemand im Ernst, dass Sulingen irgendwann wieder eine Geburtsstation bekommt. „Die hausärztliche Versorgung ist ein viel dringenderes Problem.“ - ab

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa-avis

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