Am 4. August ist Anmeldeschluss

Bisher wollen 50 zum Luther-Dinner

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Symbolbild

Sulingen - „Luther war der große Reformator, der Bibelübersetzer, der visionäre Denker. Aber Luther war auch Genießer, Feinschmecker und Gourmet“, sagt Christian Jost von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sulingen. Diese Verbindung wollen die Organisatoren des „Luther-Dinners“ der Gemeinde am Samstag, 12. August, aufleben lassen. 50 Anmeldungen liegen laut Mitteilung des Initiators bereits vor.

Für 13 Uhr sind Männer eingeladen, sich im Gemeindezentrum an der Edenstraße einzufinden und dort gemeinsam mit Janos Janik, Koch des Bistros c / o Ranck, Gerichte aus Luthers Wirkungszeit – kombiniert mit Elementen der heutigen Küche – zuzubereiten. „Zu 17 Uhr sind dann die Gemeindemitglieder und alle, die lutherisches, kulinarisches oder reformatorisches Interesse haben, willkommen, gemeinsam zu essen und das Gemeindeleben zu zelebrieren“, erklärt Jost.

Speziell hergestelltes Brot der Bäckerei Voss-Döring

Jung und Alt solle sich im großen Saal des Gemeindezentrums und – je nach Wetterlage – auf der neu gestalteten Terrasse zusammenfinden. „Martin Luther und seine Frau Katharina werden an diesem Abend ebenfalls auftreten und Texte, unter anderem aus seinen über 8000 Tischreden, vortragen“, sagt Jost. „Zudem hat er Bier dabei, das er auf seiner eigenen Hochzeit den Gästen angeboten hat.“

Eine besondere Speise werde ein dunkles Roggenbrot sein: „Im Mittelalter wurde überwiegend Roggen angebaut und etwa fünfmal so viel Brot gegessen wie heute.“ Speziell für das Luther-Dinner stellt die Bäckerei Voss-Döring in Sulingen dieses Brot sowie die Sulinger Fleischerei Heinz Voss das zugehörige Schmalz her.

Die Kosten für die Teilnahme am Dinner belaufen sich auf 15 Euro pro Person (ermäßigt zehn Euro).

„Es geht eigentlich weniger um das Essen“

Die Anzahl der Plätze für die Veranstaltung ist begrenzt. Anmeldungen hierfür sowie für das Männerkochen nimmt Christian Jost bis zum 4. August per E-Mail (jost.mail@t-online.de) entgegen. Jost: „Wer in mittelalterlicher Kleidung erscheinen mag, ist dazu herzlich eingeladen.“

Fünfmal im Jahr treffen sich Angehörige der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sulingen zum Männerkochen. Die Idee des Männerkochens habe man vor drei bis vier Jahren entwickelt, erklärt Initiator Jost. „Aus dem Kreis der Teilnehmer einer Familienfreizeit. Zu Beginn waren wir zu acht. Die Frauen haben oft ihre eigenen Termine. Da wollten wir Männer auch mal was zusammen machen.“

Inzwischen gelten die Veranstaltungen als etabliert. Bis zu fünf Termine werden im Jahr vereinbart. Die Teilnehmerzahl steige – langsam, aber kontinuierlich. Frauen seien nur bedingt zugelassen. „Wenn überhaupt, dann zum Essen – aber auch nur ab und zu.“

Der Weg sei das Ziel: „Es geht eigentlich weniger um das Essen. Beim Kochen tauschen wir uns aus – und lernen uns besser kennen.“

oti

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