„Bin schnell angekommen“

Haus am Suletal: Cathérine Roßbach wird neue Pflegedienstleiterin

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Dienstbesprechung in der Senioreneinrichtung Haus am Suletal an der Sulinger Memelstraße: Hanna Albers, Cathérine Roßbach und Gisela Wegner (von links).

Sulingen - Seit Ende November geht Cathérine Roßbach in der Senioreneinrichtung Haus am Suletal an der Sulinger Memelstraße ein und aus, begleitet seitdem die scheidende Pflegedienstleiterin Hanna Albers.

„Das Haus ist gut aufgestellt“, sagt die 32-Jährige. In der Stadt Sulingen sei die ursprünglich aus dem Weserbergland stammende Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege schnell angekommen. Mit Beginn des Monats Januar übernimmt sie die Pflegedienstleitung der Einrichtung an der Memelstraße – und tritt damit die Nachfolge von Hanna Albers an.

Erste Kontakte nach Sulingen hatte Roßbach erst in diesem Jahr geknüpft; während der Qualifizierung zur Fachkraft für Leitungsaufgaben. In Hannover hatte sie gemeinsam mit Gisela Wegner die Schulbank gedrückt. Wegner ist aktuell noch als Wohnbereichsleiterin für die Einrichtung an der Memelstraße tätig. Sie übernimmt mit Beginn des kommenden Jahres die Assistenz der Einrichtungsleitung. Gisela Wegner: „Während der Qualifizierungsmaßnahme war nicht selten Teamarbeit angesagt. Cathérine Roßbach und ich haben schnell gemerkt, dass die Chemie stimmt.“ Sie habe ihre zukünftige Kollegin dann auf die zum 1. Januar frei werdende Stelle aufmerksam gemacht. Cathérine Roßbach absolvierte zwei Praktika in Sulingen, neben einem im Haus am Suletal ein weiteres in der Sozialstation. Dann schlug sie schließlich mit ihrem Lebensgefährten und Hund Ende November dieses Jahres tatsächlich in Sulingen ihre Zelte auf.

Fünf Jahre lang auf Helgoland tätig

Zuletzt war die 32-Jährige fünf Jahre lang auf Helgoland tätig. Vorausgegangen waren dem Engagement auf der Nordseeinsel nach dem Abitur von 2005 bis 2008 die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am St. Ansgar-Krankenhaus in Höxter. Berufsbegleitend hatte sich Cathérine Roßbach nicht nur zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege, sondern unter anderem auch zur Stoma-Expertin qualifizieren lassen.

Ihre Entscheidung, sich nach dem Abitur der Pflege zu widmen, habe die 32-Jährige bis heute nicht bereut, sagt sie. „Die Arbeit in der Pflege ist Sinn bringend und Sinn stiftend. Wir alle müssen dafür sorgen, dass dieser Beruf wieder mehr Wertschätzung erfährt.“ Roßbach zur Thematik Pflegenotstand: „Pflegenotstand ist ein großes Wort. Na klar werden die Menschen, die Pflege benötigen, immer mehr. Mit den neuen Pflegestärkungsgesetzen wird sicherlich schon etwas dafür getan, dass die Situation, für die, die in der Pflege unterwegs sind, entschärft wird.“ Nichtsdestotrotz: „Wir sind dankbar für jede helfende Hand. Wir wollen eine gute Qualität leisten. Das geht nur mit guten Mitarbeitern.“

„Man hat hier alles, was man braucht“

Mit Ziel der Sicherstellung der Pflege der Bewohner der Einrichtung an der Memelstraße sieht die Neu-Sulingerin eine ihrer Hauptaufgaben in der Mitarbeiterbetreung und -qualifikation. Ein weiteres Tätigkeitsfeld sei die Optimierung des Haus-Wohngemeinschaftskonzeptes. Ansonsten halte sie sich mit Absichtsbekundungen zunächst zurück: „Ich will mich erst einarbeiten und gucken, wo ich meinen Platz finde.“ Unterstützung erfahre sie dabei von ihrer Vorgängerin Hanna Albers, die ihr während des Übergangs noch zehn Stunden die Woche zur Seite stehe.

Die (wenige) Freizeit, die ihr aktuell zur Verfügung steht, nutze die Wahl-Sulingerin, um sich mit Land und Leuten vertraut zu machen. Am Mittelzentrum selbst habe sie schnell Gefallen gefunden: „Man hat hier alles, was man braucht. Sulingen ist nicht zu städtisch – und schön grün“, sagt Cathérine Roßbach. 

oti

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