Umbau ehemaliger „Kuschelschule“ zur neuen Heimat der „Sule-Racker“ läuft

Betrieb soll am 3. August beginnen

Durch die Baustelle führte am Montag Birgit Dullin (links) die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Schulen und Jugend.  
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Durch die Baustelle führte am Montag Birgit Dullin (links) die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Schulen und Jugend. Foto: Bartels
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Sulingen – „Wir sind schon relativ weit“, sagte Birgit Dullin, Leiterin des Fachbereichs Allgemeines und Soziales der Stadt Sulingen: Am Montag führte sie die Mitglieder des Aussschusses für Soziales, Schulen und Jugend durch die frühere „Kuschelschule“ im Bürgerpark, die derzeit umgebaut wird zum neuen Standort der Kindertagesstätte „Sule-Racker“.

Im Gebäude, das Außenstelle der Grundschule Sulingen war, entstehen aus den Klassenräumen momentan Gruppenräume für zwei Kindergarten- und eine Krippengruppe sowie ein Bewegungsraum. Die Außenmauern bleiben dabei weitgehend unangetastet, einzig an der Südseite des Gebäudes wurde ein Anbau geschaffen, der Sanitärräume und Garderobe beherbergen soll. Die Gruppenräume erhalten jeweils eine eigene Küchenzeile, damit dort selbst gekocht werden kann, ähnlich wie in den Kindertagesstätten „Ratz & Rübe“ und „Zauberland“: „Das hat sich bewährt.“

Nach aktuellem Stand könne der Betrieb nach dem Umbau planmäßig am 3. August beginnen. „Es könnte sein, dass dann noch letzte Restarbeiten ausstehen“, sagte Birgit Dullin. Die Außenbeleuchtung rund um das Gebäude fehle noch und das Außengelände müsse auch noch eingezäunt werden, wobei der Bereich für die Krippe eigens abgeteilt werde.

Noch nicht vollständig ist auch die Ausstattung mit Möbeln: Die Garderoben sowie die Wickellandschaften für die Sanitärräume müssen noch angefertigt werden, daneben sollten viele Möbel aus den beiden bisherigen Standorten an der Von-Moltke-Straße und im „Wichtelgarten“ weiter genutzt werden.

Wie viele Möbel mit umziehen, steht laut „Sule-Racker“-Leiterin Samira Müller aber noch gar nicht fest: „Wir müssen uns erst finden.“ Die Mitarbeiter träfen sich schon regelmäßig, auch mit den künftigen Kollegen der neuen zweiten Kindergartengruppe. „Wir sind uns einig, dass wir die schönen, großen Räume nicht vollstellen wollen; das muss wachsen, wenn wir in der Arbeit mit den Kindern stecken.“ Bereits geplant ist, die Unterbringung für Kinderwagen gemeinsam zu gestalten. War ursprünglich vorgesehen, das Vordach im Eingangsbereich zu verlängern, um dort Kinderwagen trocken unterstellen zu können, soll nun ein Container diese Aufgabe erfüllen. Diesen mit Farbe und Pflanzen zu verschönern werde ein erstes „Kita-Projekt“ sein.

Dem Start im Bürgerpark sieht Samira Müller mit Vorfreude entgegen: „Es wird die Arbeit erleichtern, wenn wir die Provisorien verlassen können und an einem Ort zusammenarbeiten, das ist auch gut für das Wir-Gefühl.“

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