Nahezu die Hälfte ist vermarktet

Baubeginn möglicherweise im Herbst im Sulinger Gewerbegebiet „Vorwerker Heide“

Blick auf Erdarbeiten.
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Noch sind im Gewerbegebiet „Vorwerker Heide“ nur die Erschließungsarbeiten zu beobachten.

Sulingen – Noch ist von Betrieben im Gewerbegebiet „Vorwerker Heide“ in Sulingen nichts zu sehen. Das soll nicht mehr lange so bleiben: „Wir gehen davon aus, dass im Herbst noch ,etwas geschieht‘ “, sagt der städtische Wirtschaftsförderer Andreas Nordloh.

Die ersten Eigentümer von Gewerbeflächen befänden sich bereits mitten in den Planungen, weiß er. Die Erschließung seitens der Stadt sei weit fortgeschritten: Regen- und Schmutzwasserkanäle seien fertig, nun würden die Versorgungsleitungen verlegt. Im nächsten Schritt folge die Baustraße – der Endausbau inklusive Zufahrten, Gehwegen und Parkbuchten schließe sich an, sobald die ersten Ansiedlungen kommen, um die Wünsche der Eigentümer berücksichtigen zu können.

Insgesamt mehr als 138 000 Quadratmeter umfasst das Gewerbegebiet. Davon abzuziehen seien rund 30 500 Quadratmeter Erschließungsfläche für Oberflächenentwässerung und Straße, sodass knapp 108 000 Quadratmeter vermarktbare Fläche blieben. Davon seien bereits rund 45 000 Quadratmeter veräußert, verteilt auf zehn Interessenten, und für weitere 26 000 Quadratmeter gebe es ernsthafte Anfragen. Bleiben also noch gut 37 000 Quadratmeter verfügbar: „Wir sind momentan ganz zufrieden“, bekräftigt Nordloh, aber für weitere Anfragen sei man jederzeit offen.

Interessante Lage an zwei Bundesstrassen

Wegen der Lage an zwei Bundesstraßen seien die Flächen schnell zu erreichen, was sie in einem Flächenlandkreis wie dem Kreis Diepholz sehr interessant mache. Die „erste Reihe“, also die Grundstücke direkt an der Bundesstraße 214, sei bereits komplett verkauft, denn „die Unternehmen wollen gesehen werden.“ Lücken gebe es nur noch in den Reihen zwei bis vier.

Nachdem sich die Stadt mit dem Areal als Standort der Zentralklinik beworben hatte und nicht zum Zuge gekommen war, hatt der Stadtrat im Juli 2020 beschlossen, wieder die Vermarktung als Gewerbegebiet aufzunehmen. Auch wegen der Entwicklungen durch die Pandemie habe es auf Seiten der Unternehmen eine lange Anlaufphase gegeben, aber in diesem Frühjahr seien Gespräche geführt und erste Abschlüsse getätigt worden.

„Bunte Mischung“ der Branchen

In der „Vorwerker Heide“ ansiedeln würden sich nach aktuellem Stand Betriebe aus den Bereichen Handel, verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe und Dienstleistung: „Das ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Branchen.“ Wichtig sei, dass mit der Ansiedlung Arbeitsplätze vor Ort geschaffen oder zumindest erhalten werden, deswegen würden Anfragen für reine Lagerhallen oder Fahrzeugstellplätze nicht berücksichtigt.

Die Flächen im Gebiet „Vorwerker Heide“ seien die letzten noch verfügbaren Gewerbeflächen in Sulingen, so der Wirtschaftsförderer, alle übrigen Gewerbegebiete seien komplett belegt. Einzig an der Diepholzer Straße auf Höhe von „Reifen Günther“ bereite die Verwaltung noch eine Erweiterungsmöglichkeit vor. Dort gebe es eine Fläche von rund 1,5 Hektar Größe, die bislang als Mischgebiet ausgewiesen ist. Aufgrund der vorhandenen Immissionen könne das aber nicht umgesetzt werden, daher treffe man die Vorbereitungen, um diesen Bereich als Gewerbegebiet vermarkten zu können. Das müsse noch vom Stadtrat beschlossen werden, aber „es gibt dafür schon Interessenten“, verrät Andreas Nordloh.

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