Baubeginn steht bevor

Südstraße: Bethel im Norden schafft Wohnanlage mit 28 Appartements

Nach Angaben der Mitarbeiter der Planungsgesellschaft entsteht an der Südstraße auf einer Grundfläche von gut 500 Quadratmetern ein Gebäude mit zwei Vollgeschossen und einem Stapelgeschoss.

Sulingen - Ende kommender Woche beginnen mit dem ersten Spatenstich auf dem Gelände an der Sulinger Südstraße, südöstlich der Garagen am DRK-Haus, die Arbeiten zu der Wohnanlage von Bethel im Norden.

Laut Claus Freye, Leiter der Eingliederungshilfe von „Bethel“, entstehen dort 28 Wohneinheiten für Menschen mit chronischen Abhängigkeitserkrankungen. „Suchtkranke, die abstinent leben“, erklärt Freye.

Der Leiter der Eingliederungshilfe geht davon aus, dass „spätestens Montag oder Dienstag“ den Mitarbeitern der Koop und Lohmann Planungsgesellschaft mit Sitz in Kirchdorf die Teilbaugenehmigung auf die Tische flattert. Dann könnten die Erdbauarbeiten beginnen. Die Baugenehmigung selbst werde kurzfristig folgen.

Knapp 3,5 Millionen Euro investiere „Bethel“ am Standort Sulingen. Das Gros der 28 Wohneinheiten wird von Menschen bezogen, die derzeit noch in der Einrichtung „Haus Neuwerk“ in Freistatt leben. Nach Angaben der Mitarbeiter der Planungsgesellschaft entsteht auf einer Grundfläche von gut 500 Quadratmetern ein Gebäude mit zwei Vollgeschossen und einem Stapelgeschoss.

34 Quadratmeter große Appartements

Von den neun etwa 34 Quadratmeter großen Appartements, die im Erdgeschoss des teilunterkellerten Gebäudes untergebracht sind, seien laut Claus Freye vier behindertengerecht konzipiert, zusätzliche fünf barrierefrei. Das Obergeschoss beherberge zehn Appartements mit Größen von 32 bis 45 Quadratmetern Wohnfläche, das Staffelgeschoss neun mit Größen von 37 bis 40 Quadratmetern. Die Architekten sprechen von gut 6 700 Kubikmeter umbautem Raum.

Schon 2015 war „Bethel“ mit dem Ansinnen an die Stadt Sulingen herangetreten, im Mittelzentrum Wohnraum für Menschen mit chronischen Abhängigkeitserscheinungen zu schaffen. „Schön, dass wir jetzt soweit sind“, sagt der Leiter der Eingliederungshilfe. „Wir gehen davon aus, dass das Gebäude Ende 2019, spätestens Anfang des Jahres 2020 bezugsfertig sein wird.“

Idealer Standort

Den Standort „im Herzen der Stadt“ bezeichnet der Mitarbeiter von Bethel im Norden als „ideal“: „Zum einen wegen der kurzen Wege zu den öffentlichen Einrichtungen wie etwa der Stadtverwaltung, in die Innenstadt, aber auch wegen der Lage zwischen unserer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen an der Hans-Hermann-Meyer-Straße und dem Taff östlich der Innenstadt.“

Die Mitarbeiter des sozialpsychiatrischen Tageszentrums um Marlies Beich und Kasten Wenisch übernehmen bei Bedarf die ambulante Versorgung der Bewohner – beziehungsweise leisten durch das Angebot tagesstrukturierender Maßnahmen auch Hilfestellungen mit dem Ziel der Wiedereingliederung.

Dazu beitragen sollen laut Claus Freye auch Kooperationen, „die noch zu entwickeln sind“; etwa mit örtlichen Vereinen oder Initiativen. Exemplarisch nennt er die Einrichtungen des benachbarten Deutschen Roten Kreuzes. „Die räumliche Nähe bietet es förmlich an, dass sich unsere Bewohner in die ehrenamtliche Arbeit mit einbringen.“ Gespräche stünden noch aus. - oti

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