Brandursache unbekannt

Feuer auf dem Betriebsgelände von „ExxonMobil Productions“

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Feuer auf dem Betriebsgelände von „ExxonMobil Productions“ in Barenburg am frühen Montagabend.

Barenburg - Ein Feuer in einem Becken der Vorbehandlungsanlage auf dem Gelände des Betriebes Barenburg von „ExxonMobil Productions“ hielt Montag ab 17.30 Uhr die Rettungskräfte in Atem. Laut Betriebsleiter Gerd Oltmann hatte ein Mitarbeiter das Feuer entdeckt und „nach Maßnahmen des Eigenschutzes selbst versucht, zu löschen, dann aber doch den Notruf abgesetzt.“ Gerd Oltmann: „Nein, zu keinem Zeitpunkt ist von dem Schadensfall eine Gefahr für die Umgebung ausgegangen.“

Oltmann hielt sich vor Ort mit Angaben zur Entstehung des Feuers zurück. Auch zur Schadenshöhe machte er keine Angaben. Der Betriebsleiter verwies an die Pressestelle von „ExxonMobil Productions“. Deren Mitarbeiter waren telefonisch am Montagabend nicht zu erreichen. Ein angekündigter Rückruf blieb aus.

Gerd Vielhauer, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Barenburg: „Wir sind um 17.27 Uhr alarmiert worden, neben uns die Ortsfeuerwehren Klein Lessen und Nordsulingen.“ Schon bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus habe er von weitem die schwarze Rauchsäule gesehen, die über dem Betriebsgelände an der Ortsgrenze zu Klein Lessen stand. Vielhauer ließ über die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Ortsfeuerwehren nachalarmieren: Groß Lessen, Kirchdorf, Sulingen und Wehrbleck rückten an.

Auf dem Betriebsgelände angekommen leiteten die Feuerwehrleute sofort mit einem Werfer und aus zwei Rohren den ersten Schaumangriff ein, um die Flammen zu ersticken. „Was auch gelang“, so Vielhauer. „Uns kam entgegen, dass das Feuer in einer Art Wanne ausgebrochen war. Da kam der Schaum nicht heraus, was dessen Wirkung unterstützte.“ Das Gros der nachgeforderten Feuerwehrkräfte musste nicht mehr in die Löscharbeiten eingreifen. Schon 15 Minuten nach Eintreffen meldete der Ortsbrandmeister „Feuer aus“. Ein Übergreifen der Flammen auf den explosionsgeschützten Bereich des Betriebsgeländes hatten die Feuerwehrleute verhindert.

Gerd Vielhauer sagt, dass „ExxonMobil Productions“ großen Wert auf Sicherheitsmaßnahmen lege; zu denen unter anderem jährliche Betriebserkundungen durch die Feuerwehren gehören. „Das hat sich bei dem Einsatz Donnerstag ausgezahlt.“

Neben den Ortsfeuerwehren und der Polizei waren vorsorglich der DRK-Rettungsdienst und die Werksfeuerwehr der „ExxonMobil“ angefordert worden. Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Über die Löscharbeiten informierten sich unter anderem Uwe Rohlfs, Leiter des Brandschutzabschnittes Süd, Kirchdorfs Gemeindebrandmeister Gerd Kemmann sowie Sulingens Stadtbrandmeister Heinfried Melloh.

oti

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