Ab „Bahnhof Sulingen“ gemütlich in die Hansestadt Hamburg

Nostalgische Fahrt

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Fahrgäste der Sonderfahrt der Osning-Bahn nach Hamburg am Bahnhof in Sulingen.

Sulingen - „Wir haben die Sonderfahrt am Herbstfest verpasst – heute sind wir dabei“, sagten Bärbel und Wilhelm Husmann. Sie fanden sich am Samstagmorgen mit Freunden auf dem Sulinger Bahnhof ein.

Der Verein „Osning Bahn“ und der Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) hatten eine Fahrt mit dem Schienenbus von Sulingen nach Hamburg und zurück angeboten – inklusive fünf Stunden Aufenthalt in der Hansestadt. Für die meisten Fahrgäste war allerdings der Weg das Ziel. „Die heutige Fernverkehrsfahrt ist eine Premiere“, sagte Stephan Schröder (Vorstand Osning Bahn). Bei den Pendelfahrten zwischen Diepholz und Sulingen am „Herbstfest“-Sonntag hatten die Organisatoren unter den damaligen Fahrgästen das Interesse für eine Sonderfahrt nach Hamburg oder Soest abgefragt. Nach nur zweimonatiger Planung konnte die Weihnachtsfahrt realisiert werden – möglich auch durch die finanzielle Unterstützung des VCD. Schröder: „Das größte Problem und der größte Kostenfaktor war das Besetzen des Stellwerks in Sulingen.“ Das Zugpersonal stammte aus den Reihen des Vereins, Schröder selbst war als Lokführer im Einsatz. Nach drei Stunden hatten die Ausflügler ihr Ziel erreicht. Rund 70 Passagiere waren am Startbahnhof Sulingen eingestiegen, jeweils 30 Fahrgäste in Rehden und Diepholz. Ab Diepholz fuhr die Bahn „nonstop“ nach Hamburg, Höchstgeschwindigkeit: 80 Stundenkilometer. Die Organisatoren verwöhnten die Eisenbahn-Nostalgiker mit warmen Getränken und belegten Brötchen. Stimmungsvoll war der weihnachtliche Lichterketten-Schmuck, mit dem die Initiatoren die Neon-Beleuchtung zur Feier des Tages kurzfristig ersetzt hatten.

mks

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