Infrastruktur wird ausgebaut

Reload-Vorfreude: „Dieses Jahr ist vieles einfacher“

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Arbeiten an der Transformatorstation auf dem Festival-Gelände.

Sulingen – „Am 9. August kommen die Vermesser“, sagt Malik Tharia. Das ist der offizielle Startschuss für den Endspurt der Vorbereitungen des Reload Festival 2019 (22. bis 24. August). Tharia verantwortet die Infrastruktur auf dem Gelände „Im langen Lande“, südöstlich des Stehlener Kreuzes. „Dieses Jahr ist vieles einfacher“, so Tharia. Nachdem der Leitungsbau der fest installierten Trinkwasserversorgung abgeschlossen ist, sollen spätesten am 6. August die von der Stadt mit Unterstützung von „Innogy SE“ in Auftrag gegebenen Arbeiten zur Stromversorgung abgeschlossen sein. „Dann gehen wir ans Netz“, sagt der Bauingenieur.

Mitarbeiter der Bauunternehmung Carl Stolte legten am Dienstag noch einmal an den Fundamenten an der neuen 20-kV-Transformatorstation Hand an. „Auf uns wartet eine neue, eine ganz komfortable Ausstattung“, erklärt Tharia.

Mussten in den Vorjahren mit viel Aufwand temporäre Trinkwasserleitungen verlegt und die Stromversorgung mit Aggregaten sichergestellt werden, können Tharia und Mitstreiter in diesem Jahr in Teilen auf eine fest installierte Infrastruktur zurückgreifen.

Der Bauingenieur mit Blick auf den neuen Transformator: „Da hängen wir die Bühne ran, den ViP- und den Crewbereich, auch das Produktionsdorf.“ Mit größter Vorteil für ihn: „Wir haben in diesem Jahr schon von Beginn des Aufbaus an Strom. Miet-Aggregate kosten jeden Tag bares Geld. Da versucht man, deren Einsatz so lange wie möglich herauszuzögern.“

Die Stadt Sulingen investiert nach Beschluss des Verwaltungsausschusses im November vergangenen Jahre an die 100.000 Euro in die Infrastruktur des Geländes. Die Kosten für die Anschaffung und Installation der Transformatorstation kalkulieren die Verwaltungsmitarbeiter mit gut 80.000 Euro. „Innogy SE“ hatte einen Zuschuss in Höhe von gut 30.000 Euro in Aussicht gestellt.

Mehr zum Reload: Alles zum Festival in der Übersicht

Der Restbetrag fließt in die Maßnahmen der Frischwasser-Versorgung, die die Veranstaltungsgesellschaft verantwortet.

Unmittelbar nach der Ausmessung des Geländers durch den Vermessungstrupp am 9. August erwartet der Infrastrukturspezialist die Anlieferung der ersten Container.

Am 12. August werden die Bauzäune aufgestellt und die Fahrstraßen verlegt. „Am 16. August beginnen wir dann mit dem Bühnenaufbau“, erklärt Malik Tharia. „Langsam wird es auch Zeit, dass es losgeht.“

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