Wasserversorger bereitet Sanierung von Abwasser- und Trinkwasserleitung vor

Auftakt im Schwafördener Weg

Die Sanierung der Trinkwasserleitung wird an der Kreuzung Schwafördener Weg/Schmelingstraße beginnen. Foto: Bartels

Sulingen – Die geplante Informationsveranstaltung für Anwohner fiel der Corona-Pandemie zum Opfer, aber an den Planungen für das „Sanierungsprogramm 2020“ hält die Wasserversorgung Sulinger Land fest. Das Programm umfasst in Sulingen zwei große Bereiche: den Neubau beziehungsweise die Sanierung des Schmutzwasserkanals im Amselweg, Finkensteg und Vogelsang sowie teilweise im Schwafördener Weg und die Sanierung der Trinkwasserleitung teilweise im Schwafördener Weg, im Vogelsang, Finkensteg, Amselweg, Heideweg sowie in der Diepholzer Straße.

Der Plan sieht laut Geschäftsführer Andreas Geyer vor, dass mit der Baumaßnahme im Schwafördener Weg begonnen wird. Hier soll, ab der Einmündung in die Schmelingstraße, die Wasserleitung ersetzt werden. Ab dem Pumpwerk an der Ecke Friedhof werde die neue Schmutzwasserleitung verlegt in Richtung Finkensteg und weiter über Finkensteg und Amselweg in den Vogelsang. Wo erforderlich, werde man auf den Grundstücken Übergabeschächte setzen. Wo die Fallleitung für Regenwasser und die Abwasserleitung noch nicht parallel zum Übergabeschacht laufen, müsse das getrennt werden, aber dies betreffe nur einen Teil der Grundstücke. Für die Trinkwasserleitung werde man auch, je nach Zustand und Alter, die Hausanschlüsse ersetzen. Dazu werde es aber in der Bauphase Gespräche mit den jeweiligen Eigentümern über die Situation vor Ort geben.

Im Anschluss werde man die Trinkwasserhauptleitung in der Diepholzer Straße von der Bogenstraße bis etwa auf Höhe Bauhof sanieren. Die Arbeiten im Heideweg müssten noch mit dem Tiefbauunternehmen abgestimmt werden, nennt der Verbandsgeschäftsführer den Sachstand.

Die Sorge vor finanziellen Belastungen durch die Sanierung für die Anwohner möchte Geyer zerstreuen: „Im Bereich der Trinkwasserhausanschlusssanierung kommen keine Kosten auf den Eigentümer zu.“ Es könne allerdings vereinzelt vorkommen, dass aufgrund von baulichen Veränderungen am Haus der alte Anschlusspunkt im Haus nicht mehr genutzt werden kann. Hier müssten möglicherweise vom Eigentümer im Haus Umbauarbeiten durchgeführt werden. Auch dies werde aber im persönlichen Gespräch vor Ort entsprechend besprochen. Ähnliches gelte für die Schmutzwassersanierung: Bis zum Übergabeschacht kämen keine Kosten auf die Eigentümer zu. Die meisten betroffenen Häuser gehörten aber ohnehin dem Bauverein, und die Kosten für nötige Umbauarbeiten bezeichnet Geyer als „relativ gering.“

Wann mit den Arbeiten begonnen werden kann, steht aber noch nicht fest. Zum einen gebe es zum Teil Lieferengpässe beim Baumaterial, zum anderen stimme man sich mit dem Gasversorger Westnetz ab, der zeitgleich im Schwafördener Weg die Gasleitung erneuern wolle, aber der habe die Arbeiten vorerst gestoppt.

So weit gehe man bei der Wasserversorgung noch nicht: „Wir lassen momentan noch bauen, beispielsweise in der Bogenstraße und in der Ortsdurchfahrt Varrel.“ Allerdings mache man das auch abhängig von den beteiligten Baufirmen. Der Zweckverband selbst beschränke die Arbeiten auf das Notwendigste: Nach Möglichkeit seien die Mitarbeiter nur alleine im Einsatz, und zu zweit werde nur mit Schutzausrüstung gearbeitet. Das sei beispielsweise der Fall beim Brunnen 7 in Hassel (wir berichteten), aber der werde auch planmäßig fertiggestellt.

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