Letzte Hürde der Fusion genommen

Volksbank Sulingen: „Auf Neues einlassen, Bewährtes verteidigen“

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Führten durch das Programm der Vertreterversammlung der Volksbank Sulingen: Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Leymann (l.) und Vorstandsvorsitzender Jörn G. Nordenholz.

Sulingen - Mit der Feststellung des Jahresabschlusses nahm die Vertreterversammlung der Volksbank Sulingen am Donnerstag die letzte Hürde der im Herbst genehmigten Fusion mit der Volksbank Diepholz / Barnstorf. Anfang Juni erfolgt rückwirkend zum 1. Januar die rechtliche Verschmelzung, Mitte Juni die technische Fusion.

Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Leymann begrüßte 161 Vertreter sowie Mitarbeiter und zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Stadttheater. „Die Zeit steht nicht still: Wir lassen uns auf Neues ein, treiben Veränderungen voran und verteidigen das Bewährte, wenn es gut und richtig ist“, sagte er. Die Genossenschaftsidee sei nach wie vor stark und lebendig.

„Die Zukunft ist genossenschaftlich“, unterstrich auch Vorstandsvorsitzender Jörn G. Nordenholz. Er untermauerte die positive Entwicklung mit Zahlen. Begründet mit einem nachhaltig stabilen Geschäftsmodell und der guten Eigenkapitalausstattung sei die Finanzgruppe „Volksbanken Raiffeisenbanken“ von führenden Agenturen mit einem „AA-Rating“ bewertet worden und damit eine der erfolgreichsten in Europa.

Jörn G. Nordenholz sprach von einer geordneten Vermögenslage. Die Volksbank Sulingen konnte ihre Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2017 um acht Prozent auf 758 Millionen Euro steigern. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich um 8,4 auf 61 Millionen Euro. Nordenholz bezifferte das Kundenwertvolumen mit 1,425 Milliarden Euro (plus 6,6 Prozent), die Kunden vertrauten der Bank Einlagen in Höhe von 435 Millionen Euro an (plus 3,7 Prozent). Die Volksbank habe Kredite in Höhe von 512 Millionen Euro vergeben (plus 7,1 Prozent) und sei damit ein wichtiger Motor der heimischen Wirtschaft.

Jahresüberschuss wird konservativ angelegt

Die Vertreterversammlung befürwortete die vom Vorstand vorgeschlagene konservative Anlage des Jahresüberschusses und eine Dividende in Höhe von zwei Prozent. Der Reinertrag des Gewinnsparens in Höhe von 51.000 Euro wurde an 70 Vereine in der Region ausgeschüttet. 

161 Vertreter und zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung in das Stadttheater gefolgt.

„Wir sind stolz, einen Beitrag für Sport und Kultur geleistet zu haben“, sagte Jörn G. Nordenholz mit dem Hinweis auf das kulturelle und soziale Engagement der Volksbank. In diese Kategorie fällt auch die Organisation der „Nacht der Bewerber“ und der Volksbank-Abitur-Preis.

Die 161 Stimmberechtigten genehmigten den Jahresabschluss und die Gewinnverwendung. Einigkeit bestand auch in der Wiederwahl der Aufsichtsratsmitglieder Cord Klare und Wilhelm Lohaus. Bei acht Enthaltungen beschloss die Versammlung die von Konrad Leymann vorgestellte Erhöhung der Aufsichtsratsvergütung. 

Bisher stand ihm ein Budget von 50.000 Euro zur Verfügung, der Betrag wird auf Vorschlag des Genossenschaftsverbands auf 0,1 Promille der Bilanzsumme festgesetzt. Leymann begründete die Anpassung mit dem steigende Umfang der Tätigkeit und der zunehmenden Komplexität der Themen sowie mit der durch die Fusion bedingten Vergrößerung des Aufsichtsrats.

mks

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