Arbeiten sind im Gang

Post zieht mit Zustellstützpunkt an die Diepholzer Straße

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Mitarbeiter der Firma Witte begannen jetzt im Auftrag der Wasserversorgung Sulinger Land mit den Erschließungsarbeiten für das Grundstück an der Diepholzer Straße, auf dem die Deutsche Post sich mit einem Zustellstützpunkt niederlassen will.

Sulingen - Mitarbeiter der Sulinger Firma Witte begannen jetzt im Auftrag der Wasserversorgung Sulinger Land mit den Erschließungsarbeiten für das Grundstück an der Diepholzer Straße (zwischen Bonbon-Fabrik und ATS), auf dem die Deutsche Post sich mit einem Zustellstützpunkt niederlassen will. Die Tage, an denen die Mitarbeiter den bisherigen Stützpunkt an der Schmelingstraße ansteuern, sind gezählt.

Einher mit den Arbeiten für Schmutz- und Trinkwasseranschlüsse geht eine Sperrung der Diepholzer Straße. Eine Umleitung über die Hans-Hermann-Meyer-Straße und den Füchtenweg ist ausgeschildert. Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnen die Mitarbeiter der Firma Witte Mitte Dezember.

Laut Maike Wintjen von der Pressestelle Hamburg der Deutschen Post AG am Donnerstagabend sei der Umzug frühestens für das dritte Quartal 2019 geplant. Mit Angaben zum Bau des Zustellstützpunktes selbst hält sie sich bedeckt. Auskünfte zum Bau selbst, zum Bauzeitenplan und Investitionsvolumen seien Sache des Investors und damit des Bauunternehmens Helmich. Dort war am Donnerstag niemand mehr zu erreichen.

Auf die Zahl der Arbeitsplätze am Zustellstützpunkt Sulingen solle der Umzug laut Wintjen keine Auswirkungen haben. 50 Mitarbeiter seien an dem Stützpunkt tätig; auch in Teilzeitmodellen.

In einem früheren Gespräch hatten Mitarbeiter der Deutschen Post den Neubau an der Diepholzer Straße und das Verlassen des Standortes Schmelingstraße damit begründet, dass die bisherige Immobilie nicht mehr den betrieblichen Bedürfnissen entspräche. Deswegen habe man sich schon seit längerem nach Alternativen umgesehen und am Ende eine Investorenlösung favorisiert.

In dem Gebäude an der Schmelingstraße seien die Arbeits- und die Sortierplätze über zwei Ebenen verteilt. Das erschwere die Abläufe.

Des Weiteren sei der Standort Diepholzer Straße für Zulieferer und Zusteller besser zu erreichen als der Innenstandort Schmelingstraße. Durch die Verlagerung trage man nicht unwesentlich zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs bei; insbesondere im unmittelbaren Umfeld von Krankenhaus, Gymnasium – und, vor allem, Grundschule.

Im Zuge ähnlicher Optimierungsverfahren, wie etwa zu Beginn dieses Jahres in Weyhe, hatten die Planer darauf geachtet, die verschiedenen Prozesse ebenerdig anzulegen.

Der Zustellstützpunkt Sulingen nimmt laut Wintjen Briefe, Pakete und Päckchen für 27 Zustellbezirke auf, die aus dem Paket und Briefzentrum Bremen angeliefert werden. Versorgt wird von der Schmelingstraße und zukünftig von der Diepholzer Straße aus nicht nur die Stadt Sulingen, sondern auch das Umland. - oti

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