Teil der  City gesperrt und Haltestelle verlegt

Arbeiten in der Kirchdorfer Ortsmitte

Die Kirchdorfer Ortmitte wird ab Montag bis Ende Juli in Teilen für den allgemeinen Durchgangsverkehr gesperrt sein. Arbeiten erfolgen an der Marktstraße, der Rathausstraße (ab Sparkasse bis St.-Calais-Platz) und der Langen Straße (Ärztehaus bis Sportkasten).

Kirchdorf - Am kommenden Sonntag findet der Konfirmationsgottesdienst in Kirchdorf statt und ringsherum werden deshalb zig Parkplätze benötigt. Was, wenn nun aber die Rathausstraße (Sparkasse bis St.-Calais-Platz), Lange Straße (Ärztehaus bis Sportkasten) und die Marktstraße komplett gesperrt wären? Nicht wirklich witzig? Fanden die Planer auch – die Bauarbeiten in den Bereichen beginnen deshalb, inklusive der Straßensperren, am kommenden Montag, 26. März.

Obwohl: Eine größere Aufmerksamkeit hätten die Arbeiten in der Kirchdorfer City nicht bekommen können... In der Marktstraße vergraben sind wohl noch die vor Jahrzehnten verlegten ersten Rohre für Regen- und Trinkwasser: Beide werde erneuert, erklärt Olaf Heuermann vom Fachbereich Bauen und Entwicklung der Samtgemeinde Kirchdorf. Wenn Regenwasser- und Trinkwasserkanal (durch die Wasserversorgung Sulinger Land) eh gerade neue Rohre erhalten, gesellt sich ein Leerrohr dazu: Das lasse die Samtgemeinde für eine künftige Breitbandversorgung verlegen – auf eigene Kosten. Denn, so Heuermann: „Die Versorger sehen dafür keinen Bedarf.“

Der Abschnitt der Langen Straße ab Ärztehaus bis zum Sportkasten werde in der Gestaltung dem Bereich rund um den St.-Calais-Platz angepasst und ebenso der Abschnitt der Rathausstraße zwischen St.-Calais-Platz und Sparkasse. Kosten der Gesamtmaßnahme: etwa 700 000 Euro, 53 Prozent gefördert als Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung durch das Amt für regionale Landesentwicklung.

Keine starren Parkbuchten mehr

Die Gestaltung sehe, ebenso wie im Bereich um die neu gestaltete Dorfmitte, keine starren Parkbuchten mehr vor, sondern eher Bereiche, in denen das Parken möglich ist. Im Begegnungsverkehr werde auf „gegenseitige Rücksichtnahme“ gesetzt. Eingeplant – als Teil der Arbeiten – ist auch der Bereich vor dem kirchlichen Gemeindehaus an der Marktstraße: Dieser Bereich solle im Zuge der Bauarbeiten passend mit umgestaltet werden. Die theoretischen Planungen dafür habe man mit durchgeführt, erklärt Heuermann. Das endgültige „Okay“ von „Kirche“ zur Umgestaltung der Stellplätze stehe noch aus.

Dass alle drei Straßenabschnitte gleichzeitig gesperrt werden, erklärt Olaf Heuermann damit, dass die Straßen abgefräst werden müssen – und das solle „in einem Durchgang“ geschehen. Eine Umleitung für die Dauer der Bauarbeiten werde ausgeschildert.

Haltestelle an der ehemaligen Volksbank / Fahrschule Griewe verlegt

In der Hoffnung, dass unliebsame Überraschungen während der Bauarbeiten ausbleiben, hoffe man auf ein Ende der Arbeiten für Ende Juli, erklärt Heuermann. Die Anlieger seien informiert, Anliegerverkehr zulässig, soweit es die Bauarbeiten zulassen. Zur Kirche geht es ab Rathaus-Parkplatz, Maler Brandes sei ebenfalls von nahen Parkplätzen erreichbar. Mit den Bauherren, die an der Marktstraße gerade Eigenheime erstellen, seien die Pläne ebenfalls abgesprochen.

Auch die Weser-Ems-Busverkehr Gesellschaft ist informiert: Aufgrund der Bauarbeiten wird die Haltestelle an der ehemaligen Volksbank / Fahrschule Griewe verlegt – hin zur Haltestelle „Alte Post“ am anderen Ende der Langen Straße, wie ein Mitarbeiter des Unternehmens auf Anfrage dieser Zeitung erklärte. Die Abfahrtszeiten bleiben unverändert. Stattfinden könne natürlich die für den 1. Mai geplante Maifeier auf dem St.-Calais-Platz durch die „Maibaumsänger“. Geplant sei, auf dem St.-Calais-Platz ein Zelt aufzustellen und die Bürger einzuladen zum „Tanz in den Mai“ (Beginn: 18 Uhr, Montag, 30. April). - sis

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