Anlässlich des zehnjährigen Bestehens: „Tafel“ informiert mit „Tag der offenen Tür“

„Tafel“ informiert mit „Tag der offenen Tür“

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Alle Hände voll zu tun hatten am Sonnabend die Helferinnen in der Cafeteria, die die Gäste mit Kaffee und Kuchen versorgten. 

Sulingen - Koordinatorin Anneliese Siemering hält sich mit Angaben über Besucherzahlen zurück, Helga Becker spricht am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr von 200 Gästen, die bis zu diesem Zeitpunkt der Einrichtung am Schwafördener Weg in Sulingen einen Besuch abgestattet hätten. Von 14 bis 17 Uhr öffneten die Helfer die Türen zu den Räumen der „Sulinger Tafel“ zum „Tag der offenen Tür“. Der Anlass: Das zehnjährige Bestehen der Einrichtung.

Erst am Mittwoch feierte die „Tafel“ das Ereignis im Kreis der aktuell 60 Helfer und im Beisein von Partnern aus der Wirtschaft und von öffentlichen Einrichtungen in der Form eines Festaktes im Gemeindezentrum Edenstraße. Für Sonnabend baten Koordinatoren und Helfer die breite Öffentlichkeit, sich über die Arbeit der Einrichtung in Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sulingen zu informieren.

Unter anderem der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig mischte sich unter die Besucher; genauso wie etwa die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Elisabeth Wamhoff, Groß Lessens Ortsbürgermeister Friedhelm Hartkamp, Sulingens Ex-Bürgermeister Harald Knoop oder Annedore Plate vom DRK-Ortsverein Kirchdorf. „Beeindruckend, was hier geleistet wird“, sagt Knoerig. 

Annedore Plate sieht das ähnlich: „Ich bin das erste Mal hier – und angenehm überrascht; wirklich beeindruckend, was man hier auf die Beine stellt.“ Ortsvereinsvorsitzende Cornelia Witte nickt. Plate und Witte nutzten den „Tag der offenen Tür“, um die Zuwendung, mit der der DRK-Ortsverein die Arbeit der Helfer Jahr für Jahr fördert, persönlich vorbeizubringen.

Groß war während des „Tags der offenen Tür“ das Interesse an der Arbeit der Helfer der Sulinger Tafel. Allein in den ersten 90 Minuten hatten die Koordinatoren schon an die 200 Besucher registriert. 

„Tafel“-Helferin Erika Rehburg betätigt sich am Samstagnachmittag als Gästeführerin. „Unsere Gäste wollen wissen, wer berechtigt ist, Lebensmittelspenden entgegenzunehmen“, sagt die ehemalige Leiterin der Kindertagesstätte „Regenbogen“ an der Edenstraße. „Sie interessieren sich dafür, wie die Lebensmittelspenden durch uns Helfer aufbereitet werden – und für die Abläufe während der Ausgaben im Allgemeinen.“ Anneliese Siemering: „Die Leute sind sehr interessiert. Man guckt sich das an – und man unterhält sich darüber.“ Die Resonanz auf das Informationsangebot sei okay. Siemering: „Für uns ist es wichtig, dass unsere Angebote noch bekannter werden – und auch akzeptiert sind.“

Eröffnet worden war die Sulinger Tafel am 30. Januar 2008. Als Meilenstein in der Entwicklung gilt für die Koordinatoren der Umzug der Einrichtung vom Gebäude Schwafördener Weg 52 in das Gebäude Schwafördener Weg 58. Hatten sich in der Gründungsphase „30 bis 40 Helferinnen und Helfer“ (O-Ton Helga Becker) aus Sulingen und dem Umland gemeldet, die das Projekt tatkräftig unterstützen wollten, sind es heute an die 60. 

Bedenken Dritter, dass die Einrichtung nach der Anfangseuphorie mit Personalengpässen zu kämpfen habe, hätten sich bis heute nicht bestätigt. Wurden 2008 insgesamt 10 000 Begünstigte registriert, waren es 2016 schon gut 16 000. Seit dem 31. Januar 2008 bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres haben die Ehrenamtlichen der Tafel an exakt 515 Tagen die Ausgabe geöffnet und 55 955 Haushalte mit Lebensmitteln versorgt. - oti

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