Ambulante Kinderkrankenpflege „Krank und Klein“ weiht neue Büroräume ein

„Einmal schräg über die Straße“

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Beim Empfang in den neuen Räumen: Bürgermeister Dirk Rauschkolb im Gespräch mit Gaby Letzing (Mitte), Gründerin der Kinderkrankenpflege, und Geschäftsführerin Heike Witte.

Sulingen - Platzmangel gab den Ausschlag für das Team der ambulanten Kinderkrankenpflege „Krank und klein – bleib daheim“ in Sulingen, in das Gebäude Bismarckstraße 16 umzuziehen. „Unsere Arbeitsbereiche haben sich verändert, die Besprechungsräume platzten aus allen Nähten. Als sich diese Gelegenheit bot, haben wir gesagt: jetzt oder nie“, begründete Geschäftsführerin Heike Witte die relativ kurzfristige Entscheidung beim Einweihungsempfang am Mittwochnachmittag, zu dem sich Kooperationspartner, Nachbarn und Freunde einfanden. Von den mittlerweile 81 Pflegefachkräften, die Kinder in einem Umkreis von rund 80 Kilometern um die Sulestadt betreuen, nur sehr wenige: „Es ist Wochenmitte, die Arbeit ruft.“

Eine Reihe von Umzügen hat die ambulante Kinderkrankenpflege „Krank und klein – bleib daheim“ schon hinter sich, stets, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden; aus Mellinghausen, wo Gaby Letzing diesen landesweit ersten Kinderkrankenpflegedienst vor 27 Jahren als „Ein-Frau-Unternehmen“ bei sich zu Hause gegründet hatte, nach Sulingen an die Schützenstraße, dann an die Kampstraße, schließlich an die Bismarckstraße. Und jetzt, vor wenigen Wochen, „einmal schräg über die Straße“, so Heike Witte, in die ehemaligen Räume der Rechtsanwaltskanzlei Filleböck: „Es war das erste Mal, dass wir kein Umzugsunternehmen brauchten.“ Ein dickes Dankeschön richtete die Geschäftsführerin an die Mitarbeiterinnen, die auch ihre männlichen Angehörigen für den „Umzug zu Fuß“ einspannten, und die Handwerker, die die Räume für die neue Nutzung vorbereiteten. Statt 130 stehen jetzt 170 Quadratmeter zur Verfügung, „und hier haben wir im Keller ein großes Archiv für die Akten.“ Der Großteil des Mobiliars wurde neu angeschafft und es galt, die EDV-Systeme aufzurüsten.

Im Rahmen des Empfangs zeichnete Heike Witte noch einmal die Entwicklung von „Krank und Klein“ nach. Aktuell betreut das Team 28 Kinder, „früher waren es um die 50. Aber die Versorgungszeiten sind heute deutlich länger.“ Aufgaben wie Nachtdienst, Schul- und Kindergartenbegleitung kommen hinzu, „bei Kindern, die auf Beatmung angewiesen sind, erfolgt die Betreuung in einem Drei-Schicht-System, das nicht ausfallen darf.“

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