Öffnung am Montag

Impfstationen in Barnstorf, Sulingen und Syke sind fertig

An der Anmeldung der Impfstation in Sulingen: Christian Brauer, Ulrike Hirth-Schiller, Ulrike Tammen, Frank Seidel, Cord Bockhop und Patrick Bade (von links).
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An der Anmeldung der Impfstation in Sulingen: Christian Brauer, Ulrike Hirth-Schiller, Ulrike Tammen, Frank Seidel, Cord Bockhop und Patrick Bade (von links).

Am Montag gehen die drei festen Impfstationen vom Landkreis Diepholz in Betrieb. Dass alles bereits vorbereitet ist, davon überzeugten sich am Freitag Vertreter des Landkreises und der Kommunen zusammen mit Kräften des Diepholzer Kreisverbands Diepholz des DRK am Standort Sulingen.

Sulingen – „Wir sind zuversichtlich, dass wir am Montag gut aus den Startlöchern kommen“, sagt Christian Brauer. Der hat bisher beim Landkreis den Einsatz der mobilen Impfteams koordiniert. Nun kümmert er sich zusammen mit dem Koordinator und Leiter des DRK-Rettungsdienstes Frank Diephaus um den Aufbau der festen Stationen in der ehemaligen Grundschule in Sulingen, der Olympiahalle in Syke und im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Wintershall in Barnstorf.

Farbcodierung für durch die drei Impfstationen - am Ende gibts den Aufkleber im Impfbuch

Der Aufbau ist an allen Standorten grundsätzlich gleich, wie DRK-Geschäftsführerin Ulrike Hirth-Schiller ausführt. Zwei Impfstrecken gibt es: Eine für den Impfstoff von Biontech für unter 30-Jährige und eine für den von Moderna für alle Älteren. Beide sind mit einem eigenen Farbcode versehen, der sich laut Diephaus durchzieht von der Klarsichthülle, in der die Unterlagen untergebracht werden, über die die Beschilderung bis hin zu den Impfkabinen. Man sei aber auch vorbereitet, falls es noch ein weiteres Vakzin, etwa von Novavax, gebe. An den Ruheraum schließt sich der „Checkout“ an: Dort sollten sich die Geimpften unbedingt abmelden, weil sie nur so den Aufkleber im Impfbuch erhielten und somit einen kompletten Nachweis bekämen.

Ebenfalls vorhanden ist ein Sanitätsraum, falls jemandem unwohl sein sollte. Die Erfahrung zeige aber, dass dies nur bei unter einem Prozent der bisher mehr als 75 000 Impfungen vorgekommen sei, so Diephaus: „In der Regel sind die Menschen nach 30 Minuten Betreuung wieder fit.“

Die Impfung sei eine Herausforderung, stellt Landrat Cord Bockhop fest, aber in der Zusammenarbeit habe man auf die Flexibilität des DRK setzen können. Nun habe man vom Land einen Impfauftrag bis Ende des Jahres, so lange wie noch nie.

Niedergelassene Ärzte sichern die Grundversorgung, der Landkreis macht ein Zusatzangebot

Bisher habe man in 15 unterschiedlichen Kommunen geimpft, was super angekommen und toll von den Kommunen unterstützt worden sei: Wegen der hohen Belastung für das DRK werde jetzt das System geändert mit drei Standorten für den Nordkreis, das Diepholzer Land und das Sulinger Land. Das sei aber nur als Ergänzung gedacht zu den niedergelassenen Ärzten, die die „Grundversorgung“ beim Impfen seien. Ob es noch einen vierten Standort im Norden geben wird, lasse man sich offen. Derzeit sei das aber personell nicht möglich.

Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis sei sehr gut, lobt Weyhes Bürgermeister Frank Seidel als Sprecher der Bürgermeisterkonferenz. Man sei immer im Austausch und justiere nach, sagt er und richtet einen Dank an DRK und Landkreis für die geleistete Arbeit. Dem Dank schließt sich Sulingens Bürgermeister Patrick Bade an und ermuntert dazu, das Impfangebot zu nutzen: „Es ist immer noch das Mittel der Wahl gegen die Pandemie.“

Dabei solle auch nicht erst auf einen modifizierten Impfstoff für die Omikronvariante gewartet werden, so Kreisrätin Ulrike Tammen: „Wer noch nicht geimpft ist, sollte das intensiv überdenken.“

Impftermine online buchen

Für die drei Impfstationen in Barnstorf, Sulingen und Syke werden die Termine in der Zeit von Montag bis Donnerstag online vergeben: Auf der Internetseite des Landkreises Diepholz (www.terminland.eu/impfen-diepholz/) lassen sich entsprechende Zeitfenster buchen. Freitags wird an allen drei Standorten ohne Terminvergabe geimpft, wobei mit Wartezeiten zu rechnen ist.

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