Marianne Teichert im Ruhestand

Abschied vom „Café in Sulingen“ nach 32 Jahren

Zwei Damen mit Blumensträußen, umrahmt von einer Gruppe.
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Im Rahmen einer Feierstunde verabschiedete Familie Niemeyer Marianne Teichert (vorne, zweite von links) nach 32 Jahren als Leiterin des „Cafés in Sulingen“ und stellte Vanessa Wittek (vorne, dritte von links) als Nachfolgerin vor.

Sulingen – Mit einer Feierstunde überraschte am Dienstag Familie Niemeyer im „Café in Sulingen“ Marianne Teichert. Der Grund: Nach 32 Jahren als Leiterin des Cafés geht sie nun in den Ruhestand und übergibt die Leitung an Vanessa Wittek.

„Viele kennen das Café nur in Verbindung mit Marianne Teichert und fragen nach ihr, wenn sie nicht da ist“, weiß Jörg Niemeyer. Zum 1. August 1988 habe seine Familie das Café übernommen, und genau ein Jahr später habe Marianne Teichert hier begonnen. Seit Juni dieses Jahres sei sie mit reduzierter Stundenzahl tätig.

Die Arbeit im Café habe ihr immer Spaß gemacht, blickt die 64-Jährige zurück. Besonders nach den verschiedenen Umbauten sei es immer motivierend gewesen, im neuen Ambiente zu arbeiten. Sie sei immer mit Herzblut dabei gewesen und habe zu Familie Niemeyer ein gutes Verhältnis gehabt.

Marianne Teichert hat viel Freude am Führen junger Menschen

Besondere Freude habe es ihr immer gemacht, junge Menschen zu führen, verrät Marianne Teichert: So sei sie 16 Jahre lang Betreuerin in der Jugendfeuerwehr Groß Lessen gewesen, aber vor allem habe sie als Ausbilderin um die 30 Auszubildende im Café begleitet. Unter ihnen habe ihre Nachfolgerin herausgeragt: Nachdem sie bereits mehrere Jahre als Schülerin an Wochenenden und in den Ferien hier gearbeitet hatte, begann Vanessa Wittek 2006 im Café ihre Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin. Sie habe aber nicht nur durch ihre Leistungen auf sich aufmerksam gemacht: „Sie war die einzige Auszubildende, die gesagt hat, dass ich bei der Freisprechungsfeier dabei sein soll“, erinnert sich Marianne Teichert.

Im Ruhestand werde sie nun mehr Zeit für ihre vier Enkelkinder haben und ausgiebiger schwimmen können. Das Reisen, um sich „die Welt anzugucken“, sei derzeit noch nicht so möglich, aber sie werde mit dem Fahrrad fahren, Zeit mit ihren Theaterfreunden verbringen und „das Leben genießen“, verrät sie.

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Die Leitung des „Cafés in Sulingen“ in den umgebauten Räumen und mit dem veränderten Speisenangebot werde eine Herausforderung, sagt Jörg Niemeyer, aber er sei sicher, dass Vanessa Wittek sie meistern wird.

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