Zweite Auflage des Stuhr Open Air

Mehr Topacts beim S:O:A

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Karsten Schierenbeck hat sich mit der Gemeinde auf eine Wiederauflage des S:O:A Ende August verständigt.

Stuhr - Von Andreas Hapke. Die Premiere hätte besser besucht sein können. Gleichwohl sehen Organisator Karsten Schierenbeck und Bürgermeister Niels Thomsen das Stuhr Open Air (S:O:A) auf einem guten Weg. „Von der Akzeptanz her war das schon ein großer Erfolg. Das haben Besucher, Betreiber und Bands so gesehen“, sagt Schierenbeck.

„Wir wollen aus dem Open Air eine Veranstaltung machen, die lebhaft ist, zu Stuhr gehört und ein Angebot macht, das angenommen wird“, sagt Thomsen. Einer Neuauflage des S:O:A vom 24. bis 26. August 2018 auf Gut Varrel steht demnach nichts im Weg.

Der Bürgermeister wünscht sich ein „zugängliches Open Air“ mit Rockmusik, während Schierenbeck erst bei Hardrock aufhören möchte. Ansonsten ziehen die beiden aber an einem Strang.

Er führe bereits „intensive Gespräche“, sagt Schierenbeck, auch im Hinblick auf das künstlerische Programm, das „mehr Topacts“ beinhalten werde als in diesem Sommer. Der Varreler hat seine Fühler nach Hamburg, München, Berlin, Hannover, Norderstedt und London ausgestreckt. Doch auch Bands aus der Region sollen wieder auftreten. Die Bremer „Anne.Fuer.Sich“ etwa, die bei der Premiere überraschten, würde der Organisator gerne wieder verpflichten. Außerdem „waren noch nicht alle Gruppen aus Stuhr und Weyhe dabei, die bühnenfähig sind“, sagt Schierenbeck, der mit einer größeren Resonanz rechnet als in diesem Jahr. 2018 gebe es nicht diese „brachiale Fülle“ von Konkurrenzveranstaltungen in Bremen und Umgebung. Dass auch diesmal zeitgleich das „Reload“-Festival in Twistringen über die Bühne geht, findet der Varreler weniger dramatisch. „Die beißen uns nicht“, sagt er. „Den Anspruch, dass wir ein konkurrenzloses Festival machen, können wir nicht haben“, fügt Thomsen hinzu. Diesmal sei wesentlich mehr Zeit für Abstimmungsprozesse, das Marketingkonzept und die Sponsorensuche. „Wir können bereits auf ein Festival verweisen.“

Leicht erhöhte Eintrittspreise 

An der Kalkulation ändert sich nichts. Um die Veranstaltung ohne Verluste abzuschließen, müssen am Freitag und Samstag durchschnittlich 500 Besucher kommen, am Sonntag 300, das Ganze bei leicht erhöhten Eintrittspreisen. Eine Tageskarte soll 15 statt 12 Euro kosten, ein Fesivalticket 25 statt 20 Euro, der Sonntag 5 Euro inklusive 2 Euro Verzehrgutschein. Das bald erhältliche Early-Bird-Ticket ermöglicht den Eintritt an allen Tagen für unveränderte 20 Euro, und auch die Bierpreise bleiben gleich.

Im Gegenzug bekommen die Besucher mehr geboten. Neben dem erweiterten musikalischen Programm – auch durch den Ausbau der zweiten Bühne – soll ein asiatischer Imbiss das Angebot bereichern, vielleicht auch ein Burger-Truck. Am „sehr gut angenommenen“ Sonntag will Schierenbeck mehr Kuchen auffahren. „Durst und Hunger bedienen wir auch, aber es geht hauptsächlich um Musik“, betont Thomsen.

Bei den Aktivitäten für Kinder könnten ein tierfreundliches Ponyreiten und die Feuerwehr hinzukommen. Kosten möchte Schierenbeck unter anderem durch die Vergabe des Bühnen- und Lichtkonzepts in eine Hand sowie einen bedarfsgerechteren Einsatz der Security sparen. „Die komplette Truppe benötigen wir erst um 20 Uhr“, sagt er. Schierenbeck selbst möchte ein bisschen kürzer treten und die Organisation auf mehrere Teams verteilen.

www.stuhropenair.com

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