Zweitägiger Adventsmarkt mit Flair rund um die Brinkumer Kirche

„Marco Polo“-Pfadfinder schenken in ihrer Jurte heißen Tschai aus

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Bernhard Plöger und Erika Bartels lassen sich einen heißen Glühwein schmecken.

Brinkum - Von Heiner Büntemeyer. Der Platz zwischen der Kirche und dem Lohmann-Haus war am Sonnabend und Sonntag wieder von Buden, Zelten und einem Kinderkarussell besetzt. In gemütlicher Atmosphäre feierten die Besucher einen Adventsmarkt, den die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Karin Hofmann eröffnet hatte. Sie bedankte sich bei den Organisatoren, denen es wieder gelungen sei, einen Markt mit Flair zu gestalten.

Gleich neben dem Eingang boten Dorothee und Peter Röpe Honig und wunderbar duftende Honigprodukte an. Dahinter hatte die Pfadfindergruppe „Marco Polo“ ihre Jurte errichtet, in der heißer Tschai, ein alkoholfreier Pfadfinderpunsch, über dem Lagerfeuer brodelte. Die Jungen hatten darin auch Luftmatratzen und warme Decken gelagert, denn sie wollten laut Daniel Diesing, stellvertretender Stammesführer, auf dem Markt übernachten.

Auf dem weiteren Weg bis zum Kaffee im Haus Lohmann schlenderten die Besucher an zahlreichen Buden vorbei, sahen zum Beispiel Kunsthandwerk und informierten sich über die Angebote der Kinderkirche, des Büffelstübchens und des Fördervereins der Grundschule. Der Förderverein hatte eine Tombola mit kleinen Preisen vorbereitet und dabei die charmante Lösung gefunden, dass es für drei Nieten auch einen Gewinn gab. Zwischen den Besuchern begegnete man auch dem Weihnachtsmann, der sich bereitwillig zusammen mit den Kindern fotografieren ließ.

Der Posaunenchor spielte an beiden Tagen, am Sonnabend gaben Rainer Paul und eine von ihm geleitete Kindergruppe in der Kirche ein Gitarrenkonzert, abends trat dort der Brinkumer Shanty-Chor auf.

Im gemütlich warmen Haus Lohmann waren ständig fast alle Plätze besetzt. Hier ließen sich die Besucher den Kuchen schmecken, der zu einem Vorzugspreis von der Bäckerei Brüne Meyer gebacken worden war und der gegen eine Spende zugunsten der Kirchenstiftung abgegeben wurde.

Hobbykünstler besetzten mit ihren kunsthandwerklichen Erzeugnissen ein großes Zelt und den Gemeindesaal. Im Zelt informierte auch der erst vor zwei Jahren gegründete Hospizverein Brinkum über seine Tätigkeit und verschenkte an die Besucher rote Säckchen.

Mit einer „Lichterkirche“ beendete am Sonntag der Chor „Manificat“ den Brinkumer Adventsmarkt.

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