Zwei Freunde mit neuem Konzept für den Ex-„Waldblick“

Ein Beatclub an der Bundesstraße 51

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Philipp Seeger (r.) und Frank Kniemeyer vor ihrem Beatclub. Sie wollen in der zweiten Ausgusthälfte loslegen.

Fahrenhorst/Kätingen - Von Andreas Hapke. In das verlassene Gasthaus „Zum Waldblick“ an der Bundesstraße 51 soll wieder Gastronomie einziehen. An der Grenze von Fahrenhorst zum Bassumer Ortsteil Kätingen wollen Philipp Seeger und sein Kumpel Frank Kniemeyer, beide aus Groß Mackenstedt, den „BEATCLUB51“ eröffnen. Der Startschuss soll in der zweiten Augusthälfte fallen.

Die 26-Jährigen denken an einen Barbetrieb mit Lounge am Dienstag und Donnerstag von 18 bis 22 Uhr. Freitag und Sonnabend soll es ebenfalls um 18 Uhr losgehen, „doch im Laufe des Abends, so zwischen 22 und 23 Uhr, wollen wir auf Tanz umswitchen“, sagt Seeger. Als Zielgruppe nennt er die 20- bis 40-Jährigen, „vom Alter eher nach oben“.

Die Idee hatten Seeger und Kniemeyer im Februar dieses Jahres. „Aus Jux und Dollerei“ hätten sie darüber nachgedacht, „was man mal machen könnte in Stuhr. Es ist ja nix los in der unmittelbaren Umgebung, zumindest nicht was tanzen angeht“, erzählt Seeger.

Zunächst hatten die beiden an das ehemalige Restaurant „Achilles“ an der Straße „Am Großen Heerweg“ in Groß Mackenstedt gedacht. „Tolle Immobilie, aber weit weg vom Schuss“, sagt Seeger. Über eine Immobilienfirma stießen sie auf das Gebäude an der B51, wo ihnen rund 130 Quadratmeter zur Verfügung stehen. „Die Bausubstanz ist super, aber überall muss Farbe drauf, innen und außen.“

Die linke Gebäudehälfte bleibt den Tanz-Events vorbehalten, rechts ziehen Bar und Lounge ein. „Der vorhandene Tresen ist so gut ausgestattet, dass wir ihn übernehmen können“, sagt der 26-Jährige. Allein für die Lounge mit ihren kuscheligen Sofas müssten die Küche herausgerissen, die Kacheln entfernt und der Boden erneuert werden. Warme Speisen soll es nur noch als Snacks geben. Private Feiern seien auf Nachfrage denkbar, sagt Seeger. „Das Konzept könnte klappen, wir haben schon viel positive Resonanz erhalten.“

Erfahrungen in der Gastronomie bringt Seeger mit, der nach eigener Auskunft schon viel gekellnert und in die Familie des Hotels Weinhof in Groß Mackenstedt „eingeheiratet“ hat. Er arbeitet als Lagerist und Messebauer im Großhandel, Kniemeyer als Buchhalter im Mineralölhandel. „Er ist für die Zahlen zuständig, das ist ganz gut aufgeteilt.“

Ihre Jobs wollen die beiden zunächst behalten. Das heißt: Ohne zusätzliche Servicekräfte geht es nicht. Seeger: „Wer Interesse hat, kann sich auf der Facebookseite vom Beatclub melden.“

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