„Zusammenarbeit ist das, was unsere Gemeinde als echte Stärke zeigen kann“

Buntes Treiben beim Fest in Varrel

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Die diesjährigen Konfirmanden sind jetzt Teamer und haben in dieser Funktion die Cocktail- und Smoothiebar betreut.

Varrel - Lang wurde der Regen in dieser Woche für ein wenig Abkühlung ersehnt – nicht aber beim jährlichen Gemeindefest am Sonntag in und an der evangelischen Kirche in Varrel. Dort kam die Dusche von oben etwas ungelegen. Einige Attraktionen mussten deshalb gestrichen werden.

Davon nicht betroffen war die traditionelle Kaffeetafel, bei der rund 24 Kinder und Jugendliche unter Leitung von Christina Rauterberg noch einmal einige Stücke aus dem vor wenigen Wochen aufgeführten Musical „Jona – unterwegs im Auftrag des Herrn“ präsentieren. Stolze Eltern hatten den Kindern schnell noch etwas Mut zugesprochen, bevor sie vor die rund 200 Zuschauer traten. „Alle, die das Musical nicht gesehen haben oder nicht sehen konnten, haben etwas verpasst. Darum wollen wir unser Können noch einmal zeigen“, erzählte Rauterberg und fügte hinzu: „Für heute haben wir die sechs besten von insgesamt 17 Hits ausgewählt.“

Nach der Aufführung kamen endlich die ersten Sonnenstrahlen raus. „Jetzt geht es schnell nach draußen. Wir haben einige Spiele vorbereitet“, rief die Pastorin Eike Fröhlich in die Menge. Beim Abräumen der Tische halfen 20 Konfirmanden. „Ich habe gar nicht lange gebraucht, um den Tag heute zu planen, weil wir so viel Unterstützung haben“, berichtete Fröhlich. Diese Zusammenarbeit ist das, was unsere Gemeinde als echte Stärke zeigen kann. Hand in Hand bewältigen wir hier kleine und große Projekte.“

Im Angebot waren auch Kinderschminken, frisch gemachte Smoothies und Waffeln. Der 15 Jahre alten Teamerin Janette Gaspert hat der Tag sehr viel Freude bereitet. „Es macht sehr viel Spaß, sich um die Kinder zu kümmern und ihre glücklichen Gesichter zu sehen.“ Ein Gospelkonzert und ein Lagerfeuer mit Grillen und Stockbrotessen rundeten den Tag ab. Laut Fröhlich wird „bei uns die Altersgruppe zum Abend hin im Schnitt immer jünger“. Zu Beginn seien die Senioren zu Kaffee und Kuchen da, abends die jüngere Generation zur fetzigen Musik und zum Lagerfeuer.

Insgesamt zeigte sich Fröhlich sehr zufrieden mit der Veranstaltung, auch wenn ein geplanter Maskenauftritt wegen der hohen Temperaturen ausfallen musste. „Trotzdem war es eine tolle Atmosphäre“, sagte die Pastorin. Auch die zukünftigen Feste wolle sie so gestalten. „Man merkt an der Teilnehmerzahl, dass es gut ankommt.“

mje

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