Veranstaltungsreihe?

Erstes Heiligenroder Open Air auf der Mühlenwiese geplant

Die Initiatoren des ersten Heiligenroder Open Air: Anne Roecken-Strohbach von der Kuss, Brigitte Witte von der VHS und Ulrich Brauer vom Heimatverein Heiligenrode.
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Die Initiatoren des ersten Heiligenroder Open Air: Anne Roecken-Strohbach von der Kuss, Brigitte Witte von der VHS und Ulrich Brauer vom Heimatverein Heiligenrode.

Das erste Heiligenroder Open Air soll auf der Mühlenwiese im Reisegarten Premiere feiern. Bei Erfolg sind weitere Aktionen geplant.

Heiligenrode – Aus drei mach eins: Der Heimatverein Heiligenrode, die Volkshochschule (VHS) Stuhr und die Kunstschule Stuhr (Kuss) haben sich zusammengetan und ein Kulturfest aus dem Boden gestampft: das Heiligenroder Open Air – mit Kunst und Musik am Sonntag, 19. September, auf der Mühlenwiese im Reisegarten in Heiligenrode. „Und wenn es gut läuft, dann bleibt das keine einmalige Veranstaltung“, verspricht Ulrich Brauer vom Heimatverein.

Die Kooperationspartner erhoffen sich aus der Zusammenarbeit vor allem eins: „Alle drei können so am besten ihre Stärken einbringen“, meint Brigitte Witte von der VHS. Während VHS und Kuss sich insbesondere um das musikalische und kulturelle Rahmenprogramm kümmern wollen, kann der Heimatverein das Organisatorische übernehmen. „Wir konzentrieren uns auf die Veranstaltungstechnik“, erklärt Brauer. Doch der traditionelle Kuchen aus dem Steinofen des Backhauses werde natürlich auch nicht fehlen. „Ab 15 Uhr gibt es leckeren frischen Kuchen auf der Wiese“, sagt Brauer.

Das Sommerfest am Nachmittag begleitet die VHS mit einer internen Kooperation, denn sie hat sich die Kreismusikschule mit ins Boot geholt. „Wir wollten unbedingt an der Arbeit mit Schülern festhalten“, erklärt Brigitte Witte. Deswegen können sich die Besucher auf ein jazziges Rahmenprogramm der VHS freuen.

Auftakt des Heiligenroder Open Air

Auch die Kunstschule hat sich etwas überlegt für den Auftakt des Heiligenroder Open Air – mit besonderer Motivation: „Wir haben großes Interesse, uns im Ort zu zeigen“, verrät Anne Roecken-Strohbach von der Kuss. Damit spielt sie auf den bevorstehenden Umzug nach Heiligenrode an. „Der Ort wird noch interessanter für uns“, sagt sie.

Deswegen bekommt die Öffentlichkeit beim Heiligenroder Open Air zum ersten Mal einen neuen Chor der Kuss präsentiert. „Er heißt Mittwochsspaziergang“, sagt Roecken-Strohbach. „Die Kuss macht nämlich auch musikalische Kunst“, erklärt sie, „das vergisst man manchmal.“ Die Gruppe kommt aus Seckenhausen und hat zurzeit zwölf Mitglieder. Gegründet haben den Mittwochsspaziergang Dominik Kroll und Tanja Scherbaum. Beim Heiligenroder Kunstfest auf der Wiese bringt die Singgemeinschaft laut Roecken-Strohbach „heimatliche Lieder“ ein. Bei diesem Konzert wird kein Eintritt verlangt, der Hut geht rum.

Ferner wird die Kuss mit einem Mini-Kunsthandwerkermarkt vor Ort sein, um das kulturelle Angebot zu vergrößern. Dabei werde viel Wert auf regionale Talente gelegt. „Der Markt wird intern besetzt mit Eigengewächsen“, erklärt Anne Roecken-Strohbach.

Picknick-Atmosphäre auf der Mühlenwiese

Und was erwartet die Besucher abseits der festen Angebote? „Es soll eine Picknick-Atmosphäre werden“, hofft Ulrich Brauer. „Jeder kann seine eigene Decke mitbringen.“ Dennoch stellt der Heimatverein auch Stühle für den Nachmittag. Dort können sich die Besucher dann hinsetzen, um den Kuchen oder die kalten Getränke, die der Verein auf der Mühlenwiese verkauft, zu genießen.

Gewinne für die eigene Tasche zu erzielen, steht allerdings nicht auf der To-do-Liste des Heimatvereins. „Sämtliche Überschüsse werden wir spenden“, erklärt Brauer. Sie sollen in das Flutkatastrophengebiet an den Heimatverein Alt-Ahrweiler gehen. „Der Kontakt ist hergestellt“, so Brauer. Bis mindestens nächstes Jahr sammelt der Heimatverein Heiligenrode Spenden für die Katastrophenregion, denn laut Brauer brauchen die Menschen dort noch immer Unterstützung: „Wir haben uns langfristige Hilfe auf die Fahne geschrieben.“

Zurück zum ersten Heiligenroder Open Air. Die Kooperation aus VHS, Kuss und Heimatverein soll am Sonntag erst den Anfang machen. „Das wird eine Veranstaltungsreihe mit eigenem Logo“, verkündet Brigitte Witte. „Jeder kann mitmachen.“ Spielraum sei zumindest genügend da. Brauer erklärt: „Das ist ja jetzt nur ein Starter. Unter diesem Titel sind diverse Aktionen möglich, zum Beispiel ein Open-Air-Kino.“ Brauer schmunzelt und fährt fort: „In Zukunft machen wir also Dinge, von denen wir heute noch gar nichts wissen.“ Und Witte schiebt hoffnungsvoll nach: „Wir sind optimistisch, dass das laufen wird.“

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