Gemeindebrandmeister sieht Klärungsbedarf

Wunsch: Dienstleister soll Ölbeseitigung in Gewässern und auf Straßen ausführen

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Vize-Ortsbrandmeister Torsten Strauß, Ortsbrandmeister Rainer Troue, Carsten Bergmann, Lothar Kleinschmidt, Thomas Bredemeier, Tessa Koseck, Jonas Witte, Kai Simmet, Daniel Sauerberg, Malte Jacobs, Sebastian Wellhausen, Henning Meyer, Uwe Wendt, Joyce Sanders, Erster Gemeinderat Ulrich Richter, Gemeindebrandmeister Michael Kalusche und Abschnittsleiter Hartmut Specht.

Stuhr - Von Angelika Kratz. Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stuhr hat Ortsbrandmeister Rainer Troue mehrere Gäste begrüßt: Stuhrs Erster Gemeinderat Ulrich Richter sowie Gemeindebrandmeister Michael Kalusche sowie Abschnittsleiter Hartmut Specht.

Nach einem Essen folgte die Abwicklung zahlreicher Tagesordnungspunkte, die hinsichtlich aller ausführlichen Berichte gute drei Stunden forderten. Gemeindebrandmeister Michael Kalusche sah Gesprächsbedarf mit der Gemeinde und stieß bei Ulrich Richter auf Interesse. So sollen einige Dienste, wie die Ölbeseitigung auf Straßen und Gewässern, von Fremdfirmen übernommen werden. 

Die digitale Alarmierung startet in den kommenden Monaten mit der Ausschreibung, und Ende des Jahres sind die Probeeinsätze der Alarm-Pager als stille Alarmierung zu den sonst gewohnten Sirenen geplant.

Ortsbrandmeister Troue zeigte sich „stolz auf die Truppe der Jugendfeuerwehr“. Dank des Engagements der Jugendwarte seien die Jüngsten bei den Übungen stets motiviert, trotz langer Schultage mit dabei zu sein. Das gleiche gelte auch für Wettbewerbe und Ausflüge. Um den Nachwuchs bräuchte sich niemand in der Gemeinde Sorgen zu machen, denn die Schüler würden ihre „Dienststunden“ vorbildlich erfüllen, bestätigte Jugendwart Tim Lorentz.

Neue Mitglieder aufgenommen

Der Mitgliederstand lag zum Ende des vergangenen Jahres bei 168 Feuerwehrleuten. Davon gehören 62 Männer und fünf Frauen zu den Aktiven, es gibt 13 Alterskameraden, die Jugendfeuerwehr zählt 16 Mitglieder, und 72 Menschen fördern die FFW Stuhr. Als neue Mitglieder nahm die Feuerwehr Florian Buß, Roger Strauß und Alexander Schefter auf.

Die Zahl der Atemschutzträger lag im vergangenen Jahr bei 32, „aber die erhöht sich“, gab Rainer Troue hinsichtlich der Altersstruktur in den eigenen Reihen bekannt. Aktuell liegt die Altersgrenze bei den Aktiven bei 63 Jahren, aber diese soll auf 67 Jahre erhöht werden. Die Zusammenarbeit mit dem Sportarzt und dessen Fitness-Zeugnis wird sicherlich in der Zukunft wichtig werden.

Die Ortswehr Stuhr unterstützt mit zehn Personen die technische Einsatzleitung Nord. Außerdem engagieren sich Sandra und Uwe Banachin für die die Ortswehr in Sachen Brandschutzerziehung. „Kaum eine andere Gemeinde hat so etwas zu bieten“, lobte der Ortsbrandmeister.

Alle Brunnen werden überprüft

Einmal im Jahr müssen alle 67 Brunnen hinsichtlich notwendiger Löschwasserversorgung überprüft werden. Das würde mit Unterstützung der Alterskameraden jeweils an einem Sonnabend geschehen, was bei der Bevölkerung nicht immer auf Verständnis stoßen würde. Hinsichtlich zunehmender „Meckerei“ bittet die Ortswehr Stuhr um Übernahme durch eine Fachfirma, die dann neben der Funktion auch eine vorhandene Leistungsstärke der Brunnen feststellen könnte.

Der Einsatzbericht ließ keine Lücken übrig. Besondere Sorge bereiten aus Sicht der Feuerwehr die mangelhaft gewarteten Rauchmelder, die einen Einsatz auslösen.

Die insgesamt 54 Wahlberechtigten entschieden sich in geheimer Abstimmung für Thomas Bredemeier als neuen Zugführer und für Jonas Witte als neuen Gruppenführer II. Mit Handzeichen wurden Schriftführerin Heidrun Troue, Sicherheitsbeauftragter Uwe Banach und Norbert Redent beim Atemschutz in ihren Ämtern bestätigt. Roman Strauß wurde zum Kassenprüfer gewählt.

Abschnittsleiter Hartmut Specht lobte eine „schlagkräftige Truppe“, die neben dem Beruf noch ihr Ehrenamt für die Bürger bei Tag und Nacht ausübt. Ein Leistungsvergleich statt Wettbewerb soll in Zukunft mit geänderter Organisation und anderen Bedingungen entstandene Meinungsverschiedenheiten beseitigen und wieder mehr Spaß machen, sich sportlich und technisch zu vergleichen.

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