BIG landet mit Heuhaufen-Aktion Volltreffer

Der würzige Duft lockt zum Verweilen

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Erfolgreiche Schatzjäger: Marie, Fabrice und Justus (von links nach rechts). 

Brinkum - Das Konzept ist so einfach wie erfolgreich: Man nehme einen großen Heuhaufen und mische mit Zahlen versehene Tennisbälle unter das Heu. Um beides wieder voneinander zu trennen werden nur noch Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren benötigt, die die Tennisbälle wieder aus dem Heu heraussuchen.

Seit 15 Jahren bietet die Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG) im Rahmen der Ferienspaßaktion dieses Suchen im Heuhaufen an, und noch immer wird dieses Angebot hervorragend angenommen.

„Unsere Aktion verzeichnet die höchste Beteiligung unter allen Ferienspaßaktionen“, sagt Anke Dornberger, Mitglied im erweiterten BIG-Vorstand.

Immer wieder wandert sie mit der Forke um den Heuhaufen herum und schichtet das Heu zurück auf den Haufen, das die Kinder bei ihrer eifrigen Suche durchwühlt haben. Aber die Kinder suchen im Heu nicht nur nach beschrifteten Tennisbällen. Auch wenn sie längst schon einen „Schatz“ gehoben haben, tauchen wie immer wieder in das Heu hinein, bewerfen sich damit und schnuppern den würzigen Duft.

„Da hat sich fast unmerklich etwas verändert“, berichtet Rainer Mewe. Früher seien die meisten Kinder mit ihren Eltern gekommen, hätten möglichst schnell möglichst viele Bälle gesucht und wären dann wieder verschwunden.

Heute dagegen blieben die meisten Kindern noch länger auf der Wiese, wo sie nicht nur an der Torwand schießen, Hufeisen werfen und Sackhüpfen konnten – das konnten sie auch am Sonnabend. Vielmehr beobachtete er Kinder, die ganz entspannt „nur einfach so, als wäre das für sie etwas ganz Besonderes,“ über die gemeindeeigene Ziegenwiese gehen oder hüpfen und das ganz offensichtlich genießen.

Jedes Kind, das einen Ball gefunden und abgeliefert hatte, bekam einen Stempel auf die Hand und erhielt entweder einen der vielen Preise direkt aus dem Anhänger oder einen Gutschein über ein Geschenk, der in einem der näher an der Ziegenwiese gelegenen Geschäfte eingelöst werden konnte. Der Stempel war deshalb wichtig, weil jedes Kind nur einen Preis gewinnen konnte.

Trotzdem wurden insgesamt rund 250 Preise und Gutscheine ausgegeben.

Ganz besonders strahlte die zehnjährige Maya-Marei Müller, denn sie hatte mit dem „Leuchtenden Ponyhof“ einen Hauptgewinn gewonnen, den sie sich so sehr gewünscht hatte. Sie dankte den „BIG-Leuten“, und die bedankten sich bei den Mitgliedsbetrieben für die vielen gesponserten Preise, beim Pferdehof Frank Kaperczyk für das Heu, bei Hufschmied Matthias Nolte, der die Hufeisen zur Verfügung stellte, sowie bei Daniel Kasperak (Säcke Hinrichs) für die gespendeten Säcke. bt

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