Ergebnisse der Befragung zur Spielleitplanung

Wünsche: Neuer Weg und Tempo 30

Für die Fläche an der Jupiterstraße hinter dem Nahversorgungszentrum wünschen sich die Anwohner unter anderem Fußballtore mit Kletterfunktion. - Foto: Schritt

Brinkum - Die sogenannte Spielleitplaung für Briseck nimmt Gestalt an: Ayse Gül Önder von der Stadtplanung hat am Mittwochabend im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt die Ergebnisse der Befragung der Anwohner präsentiert. Die Politiker empfahlen dem Verwaltungsausschuss, die Vorschläge zur Umsetzung öffentlich auszulegen und die Stellungnahmen der Bürger zu berücksichtigen.

„Groß und Klein in Stuhr daheim!“ lautet das Motto der Spielleitplanung, die die Verbesserung des Umfelds der Anwohner zum Ziel hat. Diese sind in den Prozess eingebunden. So ergab die Befragung beispielsweise, dass viele Bürger die Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde auf der Weyher Straße als zu schnell empfinden. Sie wünschen sich eine Reduzierung des Tempos auf 30 Kilometer pro Stunde. Ebenso stufen sie die Kreuzung an der Bassumer Straße/Ecke Brunnenweg als gefährlich ein und bemängeln die fehlende Querung vom Pflegezentrum zur gegenüberliegenden Seite zum Regenrückhaltebecken, dem sogenannten Froschteich. Zudem sei es bei schlechtem Wetter gefährlich, die Holzbrücke am Grünzug der Weyher Straße zu passieren.

Die Stadtplanerin erläuterte, dass die Einwände zwar aufgenommen wurden, die Spielleitplanung aber nicht in der Lage sei, Änderungen der Straßenverkehrsordnung vorzunehmen. Die Zuständigkeit liege bei der Straßenverkehrsbehörde, also bei der Gemeinde. Diese werde die Einwände prüfen und dazu Stellung beziehen.

Zahlreiche Vorschläge sind laut Gül Önder für die Gestaltung der Grünflächen und Spielplätze eingegangen. So wünschen sich die Anwohner für das Areal an der Jupiterstraße hinter der Volkshochschule und der Kreiszeitung überdachte Sitzgruppen und Fußballtore mit Kletterfunktionen.

Auch andernorts stand das Thema Sitzgelegenheiten auf der Liste. Für den Platz Canton d’Ecommoy kam der Vorschlag, ob nicht der deutsch-französische Partnerverein die Patenschaft für das Gelände übernehmen wolle. Für den Grünzug entlang der Weyher Straße wünschen sich die Nutzer einen befestigten Weg gegenüber des bestehenden. „Der Schotter kann nicht mit Rollatoren oder Longboards befahren werden“, erläuterte Gül Önder. Allerdings sei es schwierig, einen neuen Weg zu bauen, der direkt an der Weyher Straße entlangführe, weil der Grünstreifen laut Beschluss für Bahnanlagen, sprich die Linie 5, freigehalten werden müsse.

Größtes Ärgernis in diesem Gebiet ist den Anwohnern zufolge der dort liegende Hundekot. „Mülleimer und Stationen mit Plastikbeuteln haben wir genug“, sagte Gül Önder. Nun sollen Schilder Hundehalter darauf aufmerksam machen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner aufzusammeln und die Tiere auch in diesem Gebiet anzuleinen.

Um die Ärgernisse durch herumliegenden Müll zu beseitigen, schlug die Stadtplanerin ehrenamtliches Engagement wie Spielplatzpatenschaften und das Aufstellen von Hinweisschildern vor. „Der Bauhof kontrolliert die Plätze wöchentlich auf ihre Sauberkeit, aber das ist nicht täglich möglich.“ 

sb

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