Möglicher Baubeginn noch dieses Jahr

32 Wohnungen für Varrel

Haben sich in Varrel am Bauschild postiert (v.l.): Volker Meyer (Firma Kathmann), Christina Gottschling (Firma Albert Holzkamm) Tim Wieker (Kathmann-Projekte) und Holger Schmidt (OLB). - Foto: rjy

Varrel - Von Rainer Jysch. Noch beherrschen hohe Gräser, Brennnesseln und wilde Brombeeren das Baugrundstück an der Varreler Landstraße 44. Demnächst sollen an dieser Stelle 32 Eigentumswohnungen in vier „Stadthäusern an der Varreler Bäke“ entstehen. Jeweils acht Einheiten sind in den zweigeschossigen Häusern mit einem zusätzlichen Dachgeschoss vorgesehen, wie das jüngst aufgestellte Bauschild verrät.

Die Bremer Firma Kathmann Bauunternehmen und die Firma Albert Holzkamm aus Verden haben dafür eigens die „Objektgesellschaft Stuhr-Varrel mbH“ gegründet und bereits im Dezember 2015 das rund 5.300 Quadratmeter große Winkelgrundstück erworben. Insgesamt etwa 7,4 Millionen Euro nimmt die Gesellschaft für die Realisierung in die Hand. Das Vorhaben zählt damit zu den größeren Projekten in der Region. Die Vermarktung hat die Oldenburgische Landesbank (OLB) übernommen.

„Der Kaufpreis für die Wohnungen ist erst bei Schlüsselübergabe zu begleichen“, hebt Immobilienbetreuer Holger Schmidt von der OLB hervor. Die 57 bis 87 Quadratmeter großen Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sind sowohl für Einzelkäufer als auch für Investoren, die vermieten möchten, gedacht. Investoren könnten auch ein komplettes Stadthaus „am Stück“ mit allen acht Einheiten erwerben.

Alle Wohneinheiten werden laut Angabe nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 errichtet. „Das hat seinen Preis“, meint Volker Meyer, Geschäftsführer der Firma Kathmann Bauunternehmen. „Die Herstellungskosten sind allein durch die EnEV von 2014 bis 2016 um acht Prozent gestiegen.“

„Die Wohnungen im Erdgeschoss werden behindertengerecht, alle Einheiten barrierearm ausgestattet“, sagt Christina Gottschling von der Firma Holzkamm. „Durch den Fahrstuhl, der vom Keller bis ins Dachgeschoss reicht, gelangt man in jede Wohnung schwellenlos“, ergänzt Volker Meyer.

„Aufgrund der Gewerbelage haben wir eine Änderung des Bebauungsplanes beantragt und wollen Ende August / Anfang September den Bauantrag stellen“, erklärt Meyer den nächsten Schritt. „Wir gehen von einem Baubeginn im Herbst dieses Jahres aus, wenn die Vorverkaufszahlen und die Baugenehmigung das zulassen. Wenn dann noch die Witterung mitspielt, können wir die Wohnungen noch vor Weihnachten 2017 übergeben.“

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