Schüler erfolgreich in Leipzig

WM-Pokal für Brinkumer Robo-Cup-AG

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Das Brinkumer Siegerteam präsentiert stolz den Pokal, den es sich bei der WM gesichert hat.

Brinkum - Die Robo-Cup-AG der KGS Brinkum ist von der 20. Robo-Cup-Weltmeisterschaft in Leipzig mit einem Pokal für den ersten Platz zurückgekehrt.

In 17 Disziplinen haben sich dort die besten Roboter von 3 500 Teilnehmern aus Schulen und Hochschulen gemessen. Das siebenköpfige Team „Brinkumer Pegasus“ der KGS war eins von drei deutschen Gruppen in der Disziplin „RoboCupJunior OnStage Secondary“.

Die Aufgabe bestand darin, einen maximal zweiminütigen Auftritt inklusive eines fünfminütigen Aufbaus auf einer Bühne zu passender Musik mit selbst konstruierten und programmierten autonomen Robotern zu absolvieren. Eine internationale Jury bewertete die Teilnehmer.

In einem vorausgegangenen Interview mussten die Schüler der Jury über die technischen Details, die Probleme bei der Konstruktion und deren Lösungen Rede und Antwort stehen. Später mussten sie auf der Bühne anhand einer technischen Demonstration die Funktionen der Roboter detailliert erklären. „Bei einem internationalen Wettbewerb wie bei der WM geschieht dies alles natürlich auf Englisch“, sagt Lehrer Henning Brandt.

Während die Brinkumer zunächst eher im Mittelfeld aller angetretenen Teams rangierten, was laut Brandt aufgrund des hohen Niveaus auf der WM bereits ein großer Erfolg war, gelang es in der sogenannten Superteam challenge am letzten Tag noch, den ersten Platz zu sichern.

Für die Disziplin werden neue Teams aus drei oder vier zufällig ausgelosten Mannschaften aus unterschiedlichen Ländern neu gebildet. Quasi über Nacht müssen diese Gruppen ihren Roboter eine neue, zuvor nicht bekannte, Aufgabe lösen lassen.

Die Schüler der KGS bildeten ein „Superteam“ mit den Mitgliedern der „Equipe Jaguar“ aus Volta Redonda (Brasilien) und den „Spare Parts“ aus Alexandria (Ägypten).

Um in der Kürze der Zeit alle Roboter, die aus unterschiedlicher Hard- und Software bestanden, so weit umzurüsten, dass diese am Folgetag auf der Bühne die neue Aufgabe bewältigen konnten, war Improvisation und Teamfähigkeit gefordert. Die Freude war groß, als das Team „Romeo, Magic Apes and US“ (diesen Namen wählten die Schüler für das gemeinsame Superteam) für den ersten Platz aufgerufen wurde.

Aufgrund der unerwarteten Qualifikation für die in den Sommerferien liegende Weltmeisterschaft legten die Eltern zum Teil ihren Urlaub um. Ein Schüler reiste vom Urlaubsort in Spanien direkt zur WM, berichtet Brandt. „Die Eindrücke und Erkenntnisse, die die Jugendlichen bei der Weltmeisterschaft erlangt haben, hat alle Beteiligten zu neuen Ideen inspiriert, um auch nach den Sommerferien mit neuen Robotern an den Erfolg anzuknüpfen“, so Brandt und sein Kollege Florian Fallar, die die Schüler begleiteten.

ps/sb

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