Investitionen in Brinkum

Mink: „Wir wollen optisch zeigen, was wir intern leisten“

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Firmenchef Michael Mink (rechts) vom Mink Fahrzeugreparatur & Lackier-Zentrum blickt zusammen mit Kundenberater Stephan Glade in die Pläne für die anstehenden Investitionen am Firmensitz in Brinkum. 

Brinkum - Von Rainer Jysch. Für Mitarbeiter und die Geschäftsleitung der Firma Mink Fahrzeugreparatur-& Lackier-Zentrum stehen am Stammsitz Brinkum demnächst Veränderungen an.

Mit einem umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsprojekt möchte Geschäftsführer Michael Mink das seit 1991 genutzte Firmengebäude ausbauen und technisch sowie optisch auf den neuesten Stand bringen. Eine neue Lackierhalle sowie die Erweiterung des Bürotraktes stehen dabei auf dem Plan. Fünf bis sechs neue Arbeitsplätze sollen im Zusammenhang mit der Investition geschaffen werden.

„Die Gebäudesubstanz ist nach fast 30 Jahren natürlich alt“, begründet der 45-jährige Unternehmer die anstehenden Maßnahmen. Aber auch Modernisierungen und Verbesserungen, die dem Kundenservice dienen, sind vorgesehen. Zwischen zwei und drei Millionen Euro will das Unternehmen in die Hand nehmen. Zusammen mit dem Architekten sollen demnächst Kostenvoranschläge der Baufirmen eingeholt werden.

Lackierhalle und mehr Büros geplant

„Wir wollen eine neue Lackierhalle an das bestehende Gebäude anbauen und den Bürotrakt erweitern“, fasst er zusammen. „Damit wir auch optisch das zeigen können, was wir intern zu leisten in der Lage sind.“ Sämtliche Arbeiten sollen während des laufenden Betriebes vorgenommen werden. „Wir rechnen daher mit einer Bauzeit von rund einem Jahr“, schätzt Mink den zeitlichen Rahmen. Während der Umbauarbeiten nutzen die Mitarbeiter alte Bürocontainer, die noch vor Ort sind, so Mink.

Der Anbau einer neuen rund 620 Quadratmeter großen Lackierhalle mit Nebenräumen macht den größten Teil der Investition aus. „Wir installieren die modernste Lackieranlage, die es momentan in Europa gibt“, beschreibt Mink den Kern der Neuerungen. „Die vorbereiteten Fahrzeuge bleiben stehen, und die Lackieranlage, eine sogenannte Docking-Station, bewegt sich elektrisch zu den Fahrzeugen, nicht umgekehrt“, erklärt Mink. Damit erreicht das Unternehmen eine bessere Auslastung und eine höhere Produktivität, da die Rangierarbeiten komplett wegfallen, so der Firmenchef. Außerdem werde auf diese Weise Material und Zeit gespart.

Zweite Zufahrt auf das Gelände

Nach Minks Worten schlägt allein die innovative Lackieranlage mit rund 600.000 Euro zu Buche. Einschließlich der Hallenerweiterung kostet dieser Teil der Investition rund 1,2 Millionen Euro. „Der Rest entfällt auf Sanierung und Modernisierung.“ Auch die Hofpflasterung soll noch angegangen werden. „Zukünftig werden wir die hintere Zufahrt von der Straße Am Bollmann öffnen. Die Kunden können dann von beiden Seiten auf unser Grundstück gelangen“, so Mink.

An der Gebäudeseite, die der Bremer Straße zugewandt ist, soll ein zweigeschossiger Anbau den bestehenden Bürotrakt erweitern. Dort entstehen im Erdgeschoss vier Kundenberaterplätze mit mehr Raum für Kunden und Mitarbeiter, heißt es in der Mitteilung. In der oberen Etage sind zwei Büros für die Geschäftsleitung eingeplant. Außerdem ist dort ein Besprechungszimmer vorgesehen, in dem interne Schulungen organisiert werden.

„Ich hoffen, dass wir in zwei bis drei Monaten starten können“, so Mink.

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