„Wir fühlen uns wohl in Fahrenhorst“

Malereibetrieb von Klaus Baranowski feiert 25-jähriges Bestehen

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Klaus Baranowski (l.) mit seiner Ehefrau Anja und seinem Gesellen Jans Poppen.

Fahrenhorst - Von Andreas Hapke. Auf das 25-jährige Bestehen seines Malereibetriebs blickt Klaus Baranowski zurück. Das Jubiläum begeht er heute im Kreis seiner Familie, denn statt einer großen Feier hat sich der Firmenchef dafür entschieden, etwas für den Nachwuchs zu tun.

„Ich werde den Kindergärten in Heiligenrode und Seckenhausen etwas spenden“, kündigt er an. Seckenhausen, weil es seine Heimat ist, und Heiligenrode, weil die Fahrenhorster Kinder dorthin gehen. Sein Betrieb ist an der Hauptstraße 210 in Fahrenhorst angesiedelt.

Baranowski hatte sich im Februar 1992 als Maler selbstständig gemacht – damals an der Timmstraße in Seckenhausen mit drei Garagen, die er zu einem Gebäude umbauen ließ. Auf Drängen des Gewerbeaufsichtsamtes, wie er selbst erzählt, musste er sich einen neuen Standort suchen. Fündig wurde Baranowski in Fahrenhorst, wo er auf 220 Quadratmetern neben seinem Büro noch eine Spritzanlage, ein Lager mit Werkstatt und einen Ausstellungsraum unterbrachte.

95 Prozent Privatkunden

Bis zu fünf Angestellte hat die Firma zwischenzeitlich mal gehabt, anfangs half auch Ehefrau Anja bei der Buchhaltung mit. Heute macht Baranowski das selbst und beschäftigt mit Jans Poppen nur noch einen Gesellen, „auf den ich mich zu 100 Prozent verlassen kann“. Gleiches gelte für seine Klientel, die zu 95 Prozent aus Privatkunden bestehe. „Mit großen Bauträgern habe ich schlechte Erfahrungen gemacht“, sagt der Handwerker.

Überhaupt habe es Höhen und Tiefen gegeben, stellt Baranowski rückblickend fest. Tiefen immer dann, wenn Kunden ihre Rechnungen nicht beglichen haben. Doch die letzten zehn Jahre seien gut gelaufen. „Ich bin sehr zufrieden.“

Auf den Standort lässt Baranowski ohnehin nichts kommen. „Wir fühlen uns wohl hier in Fahrenhorst. Das sind alles herzliche Menschen“, sagt er. Zehn weitere Jahre möchte er noch für seine Kunden da sein, „bei denen ich mich für ihre Treue bedanken möchte“. Danach würde er den Betrieb am liebsten in die Hände von Jans Poppen geben. „Aber der hat schon abgewiegelt“, bedauert Baranowski. Und die Töchter hätten sich beruflich anders orientiert. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt . . .

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