„Wer nicht da war, hat was verpasst“

Fahrenhorster feiern Begegnungsfest

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Beim Dorffest Fahrenhorst lockt das Kistenstapeln. 

Fahrenhorst - Von Angelika Kratz. „Herzlich willkommen zum Fahrenhorster Dorffest“ stand am Sonnabend mit bunter Kreide und einem großen Herz auf der Turmstraße. Die vielen Besucher aller Generationen ließen sich dies nicht zweimal sagen und verlebten bei traumhaftem Spätsommerwetter oft den ganzen Tag auf dem Dorfgemeinschaftsplatz.

Zum 11. Mal hatte der Fahrenhorster Schützenverein mit der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemeinde ein buntes Begegnungsfest mit Spiel und Spaß, leckerem Essen und reichlich Zeit zum Klönen auf die Beine gestellt. „Wer nicht dagewesen ist, hat was verpasst“, sagte Christian Seevers, Vorsitzender des Schützenvereins. Die gute Laune war fast greifbar, auch wenn die acht Mannschaften mit internationaler Besetzung aus Deutschland, Pakistan, Holland, Polen und Kanada beim Volleyballturnier unter den Anfeuerungsrufen hart um den Ball kämpften.

Ein Freundeskreis aus Fahrenhorst und umzu hatte ein großes Partyzelt als chilliges Basislager aufgebaut. Außer dem gut bestückten Bollerwagen galt der aufmerksame Blick dem Spielfeld, denn dort versuchten die Lady-Kracher zu punkten. Die coolen Boys im Hawaii-Hemd ruhten sich gerade ein wenig von ihrem anstrengenden Einsatz aus, zeigten aber nach der nötigen Ruhephase noch „ihren“ Damen wo der Ball hingehören sollte. Spaß hatten auch die Zuschauer, die oft den eigenen Klappstuhl mitgebracht hatten.

Jakob (10) stapelt die meisten Kisten

Währenddessen türmten mutige Mädels und Jungs möglichst viele Cola-Kisten aufeinander. Gut angeleint und am Kran gesichert schaffte Fee-Marie (9) 15 Kisten. Beim Versuch die 16. Kiste unter ihren schon leicht schwankenden Füßen zu platzieren, hing sie dann aber in den Seilen. Der bis dato beste Stapler Germain (9) wurde schließlich von Jakob (10) mit 30 rekordverdächtigen Kisten bis zum gesicherten Fall getoppt.

Von der Gemeinde hatte Jugendleiterin Manuela Silze mit ihrem „Familienteam“ aus Ehemann, Sohn, Schwiegertochter und Freunden viele Bewegungsspiele mitgebracht. Neben Reifen, Diabolo, Pedalos und der Hüpfburg sorgte besonders das Strohsack-Rodeo für gewaltigen Spaß. „Die Männer stellen sich beim Melken sehr ungeschickt an“, sagte Manuela mit einem Blick auf die Papp-Kuh „Mausi“ lachend. Zeit zum Grübeln gab es nicht, denn schon schallte der Ruf „Alle Mädchen beim Tauziehen mithelfen“ über das Gelände.

Im Hintergrund waren Grillwurst, Steak und Knipp gefragt – und so manches kühle Blonde ging beim Festwirt zur Stärkung über die Theke.

Zum Abschluss eines wieder gelungenen Festes galt es bei einbrechender Dunkelheit die Laternen anzuzünden. Die Tour ging durch ganz Fahrenhorst und wurde musikalisch vom Musikzug des Delmenhorster Turnerbunds mit vielen bekannten Laterneliedern begleitet. Stockbrot am Lagerfeuer rundete für die Kinder den Tag ab. Wie lange die „Großen“ noch ausharrten, ist nicht überliefert.

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