Madda und Kede im Mehrgenerationenhaus

Wenn sich selbst die derbsten Wörter noch freundlich anhören

Madda (Christine Bongartz, l.) und Kede (Christina Jocker) wollen das Publikum im MGH in feinstem „Missingsch“ unterhalten.

Brinkum - Madda und Kede sind zurück in Brinkum. Die zwei Sludertanten aus der Feder der Bremer Schriftstellerin Ada Halenza statten am Dienstag, 8. November, dem Mehrgenerationenhaus an der Bremer Straße 9 einen Besuch ab. Von 18 bis 19 Uhr „sludern“ (hochdeutsch: tratschen) die beiden in der Einrichtung, die sie bereits Ende 2014 besucht hatten. Seinerzeit hatten sie die Gäste der Begegnungsstätte für Menschen jeden Alters mit „großem Erfolg“ an ihren Weihnachtsvorbereitungen teilhaben lassen, wie es in einer Mitteilung heißt.

Viele kennen Madda und Kede noch von ihren Beiträgen bei Radio Bremen. In ihrem neuen Programm „Weißte noch?“ geben die Interpretinnen Christine Bongartz und Christina Jocker den sympathischen Figuren wieder Gestalt, Stimme und Seele. Wortreich und im feinsten Bremer Dialekt, dem „Missingsch“, tauschen sie sich aus über die Dinge des Lebens im Allgemeinen und im Besonderen.

Missingsch (etwa wie bei „Ischa Freimaak“) ist angelehnt an das Plattdeutsche „und ist auch für ,Nicht-Plattsnackers’ gut verständlich“, weiß Bongartz. „In Missingsch klingen auch noch die derbsten Wörter freundlich, und man kann die dollsten Sachen sagen.“ Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Eine Spende ist wie immer willkommen. Nähere Informationen erteilt MGH-Leiterin Daniela Gräf unter der Telefonnummer 0421/80 60 98 74.

ps/ah

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