Überblick über Kultur für den Nachwuchs

Stuhr-Kultur-Flyer wird kindgerecht

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Der neue Flyer.

Stuhr - Von Andreas Hapke. Wenn wenige Besucher zum Kindertheater in Stuhr kommen, dann ist der Ratssaal laut Verwaltungsmitarbeiterin Marjet Melzer-Ahrnken immer noch zu 70 bis 80 Prozent ausgelastet. Oft genug seien die Veranstaltungen aber schon im Vorfeld ausverkauft. So oder so: „Das Rathaus ist immer wie umgekrempelt, wenn ein Kinderstück bei uns läuft“, sagt Melzer-Ahrnken.

Da die Kinderkultur einen hohen Stellenwert in der Gemeinde hat, kommt auch sie jetzt in den Genuss eines neuen Flyers. „Den haben wir im Zuge des Relaunchs vom Stuhr-Kultur-Flyer gleich mit überarbeitet“, sagt Marjet Melzer-Ahrnken. „Jetzt ist optisch alles einheitlich.“

Neu ist neben der Aufmachung, dass das Heftchen für November bis Januar 2018 eine Skizze vom Rathaus sowie eine Vorschau auf die Veranstaltungen von Februar bis April kommenden Jahres beinhaltet.

Der erste Eintrag gebührt aber dem Stück „Peter und der Wolf“, welches das Schnuppe KinderfigurenTheater bereits am kommenden Montag, 13. November, um 16 Uhr auf die Bühne bringt. Die Vorführung nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew richtet sich an Kinder ab drei Jahren und dreht sich um den kleinen Peter, der seine Ferien beim Großvater verbringt. Bald wird es dem Jungen zu langweilig, immer nur im Garten zu spielen, er will auch Wiese, Wald und Teich erforschen. Doch der Opa warnt, denn draußen lauern viele Gefahren, vor allem der große graue Wolf. Die Geschichte wird begleitet von der bekannten Komposition – für viele Sprösslinge vielleicht die erste Begegnung mit klassischer Musik. Tickets kosten vier Euro.

Zum Stuhrer Weihnachtsmarkts gastiert am Sonntag, 17. Dezember, die „compania t“ mit „Engel Max – Vom Engel, der immer zu spät kam“ nach der gleichnamigen Erzählung von Andrea Schwarz. Das Ein-Mann-Stück mit Pablo Keller läuft ab 11 Uhr in der Sporthalle am Rathaus. Wenn sich alle Engel zur Geburt Jesu in Bethlehem treffen, will auch der kleine Max dabei sein. „Diesmal bin ich gewiss pünktlich“, schwört er sich. Doch Max ist ein verträumter Engel. Statt pünktlich die Glocken zu läuten, spielt er mit den Wolken fangen oder hört dem geschwätzigen Wind zu. Und wo liegt dieses Bethlehem überhaupt? Der Eintritt ist frei.

Als „Highlight“ bezeichnet Melzer-Ahrnken die Vorstellung „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ am Donnerstag, 18. Januar, um 16 Uhr im Rathaus. Das Theaterstück nach dem Buch von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch erzählt die Erlebnisse eines Maulwurfs, der eines Tages seinen Kopf aus der Erde streckt und feststellt, dass etwas Braunes darauf landet. Die turbulente Suche nach dem Schuldigen beginnt. Kosten: vier Euro.

In der Vorschau sind die Vorführungen „Ritter Rost und das mutige Bergfräulein Bö“ (19. Februar), „Mama Muh und die Krähe (5. März) sowie „Hüpfvergnügt“ (19. April) genannt.

Für alle kostenpflichtigen Veranstaltungen gilt: Tickets gibt es im Bürgerbüro und in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung.

www.stuhr.de

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