Buntes und kreatives Angebot

Es weihnachtet schon beim Sommerfest am Gut Varrel

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Pfiffiges für Haus und Garten: Die Auswahl beim Sommerfest am Gut Varrel war so groß, dass den Besuchern die Wahl oft schwer fiel. Mehr als 70 Aussteller boten unterschiedliche Waren und Produkte feil.

Varrel - Von Bernd Ostrowski. Noch sind es 104 Tage bis Weihnachten, aber während des Sommerfestes am Gut Varrel warf dieses Fest am Sonntag deutlich seine Schatten voraus. Im Eingangsbereich der Gutsscheune hatte Renate Kreienhoop einen Stand aufgebaut, an dem sie Christbaumschmuck, Weihnachtsmänner, Schneemänner und Weihnachtsengel offerierte – sie war eine von mehr als 70 Ausstellerinnen und Ausstellern mit breit gefächerten Sortimenten.

„Wir schlagen heute hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe“, betonte Frank Schröder, Vorsitzender des Fördervereins Gut Varrel. „Auf der einen Seite feiern wir am Gut Varrel unser alljährliches Sommerfest“, auf der anderen Seite würden beim historischen Rauchhaus im Rahmen des Tages des offenen Denkmals die Türen für Besucher offenstehen. Altes Handwerk hatte dort seinen festen Platz. Schmied Peter Steinke vom Syker Kreismuseum setzte mit seinem Schauschmieden einen besonderen Anziehungspunkt und lud interessierte Besucher sogar zum Mitmachen ein. Den „S-Haken“ bezeichnete Steinke als absoluten Renner in seinem Sortiment.

Große kulinarische Auswahl

Briegitte Burandt bot handgenähte Teddys an, Monika Schäfer präsentierte handgefertigten Mineralien-Schmuck. Horst Stryi war bereits zum vierten Mal beim Sommerfest dabei. Sein Angebot bestand aus selbst gemachten Vogelhäusern. Besonders stolz ist er auf die Häuser mit Schubladen. Er sei wohl der Einzige, der solche Schubladenhäuser anbiete, vermutete er.

Freizeit-Drechsler Claus-Dieter Pohler fertigte Werkzeuggriffe, Garnrollen für Bordüren von Hand – ebenso sogenannte spitze „Neujahrskuchenrollen“, die einfach mit frischem Teig umwickelt werden. Auf diese Weise lassen sich auch Eiswaffel-Tüten herstellen.

Der nächste Winter kommt bestimmt.

Gleich am Eingang zum Gelände hatten Hermann Mahlstedt und Dirk Maaschihre Öfen aufgebaut, in denen Forellen, Lachs und Aale geräuchert wurden. Hungrige Besucher hatten zudem die Wahl zwischen Bratwurst, Erbsensuppe und anderem mehr.

Mehr als 70 Aussteller

Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, und von der Feuerwehr Stuhr boten Sandra und Uwe Banach Brandschutzerziehung an. Ein Glücksrad für die kleinsten Gäste sorgte für Spannung. Kreativität war beim Bemalen von Kürbissen gefragt. Vor der Gutsscheune waren lange Sitzbänke aufgebaut, die zum Verweilen einluden – und das nach Noten: Für die musikalische Untermalung des Festes sorgten die „Sundown Skifflers“, die seit mehr als 25 Jahren mit ihrem Washboard-Skiffle-Rock die Besucher begeistern.

Bettina Kaluza, beim Förderverein zuständig für das Gewinnen von Ausstellern, war es gelungen, die mehr als 70 Aussteller zu gewinnen. „Das ist kein einfacher Job“, betonte der Vorsitzende Frank Schröder und sprach von einer tollen Arbeit, die sie geleistet habe. Schon zwei Tage vor dem Fest war mit dem Aufbau begonnen worden. Dabei hatten viele Freiwillige mit angepackt: 20 hatte man demnach angerufen, und 15 halfen sofort.

Schröder lobte die Bereitschaft der freiwilligen Helfer ausdrücklich.

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