Wegen Denkmalschutz: Wetterhahn darf nicht ganz so hoch hinaus

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Wohin mit dem Wetterhahn, den die französischen Freunde aus Teloché ihren Gastgebern im vergangenen Jahr als Geschenk mitgebracht hatten? Fest stand lediglich, dass er auf dem Gut Varrel einziehen sollte. Das Problem: Sowohl die Gutsscheune als auch das Gutshaus und das Mühlengebäude stehen unter Denkmalschutz. In luftige Höhen – Wetterhähne zieren häufig sogar Kirchturmspitzen – würde es der französische Hahn also nicht schaffen. Laut Frank Schröder, Vorsitzender des Fördervereins Gut Varrel, hat man mit dem Bauamt der Gemeinde Stuhr eine gute Lösung gefunden: Das Gastgeschenk darf auf dem Dach des Gebäudes zwischen Mühle und Scheune thronen. Dort, wo die sanitären Anlagen untergebracht sind, unbehelligt vom Denkmalschutz. In Person des ehrenamtlichen Helfers Jürgen Schneider (Foto links, r.) und des zweiten Vorsitzenden Lutz Kretschmer hatte sich der Förderverein als Hausherr des Guts angeboten, den Wetterhahn zu installieren. Viele Frankreichfahrer des TuS Varrel sowie Mitglieder des Fördervereins wollten sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen und waren am Samstag zum Gut gekommen. Ob der Wetterhahn an seinem Einsatzort genügend Wind abbekommt, um dessen Richtung anzuzeigen, bleibt abzuwarten. Wenn ja, sollte die Richtung stimmen, denn Kretschmer und Schneider haben den Hahn auf dem Dach eingenordet. Der Zeitpunkt der Aktion kommt nicht von ungefähr: Am Wochenende hätten sich die Varreler auf den Weg nach Frankreich gemacht. Auch Schröder und seine Ehefrau wären wieder mit von der Partie gewesen. Seit zehn Jahren sind sie von diesem Austausch begeistert. text: Hapke / Fotos: ehlers

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