Gemeinde beteiligt sich zum 15. Mal am Tag der Regionen

Die Vorzüge und Vielfalt Stuhrs

Die Alpakas sind am Tag der Regionen bei Pöppel-Stauden in Seckenhausen ebenfalls wieder zu bewundern. Die Besucher können Jutta Scholz am Spinnrad beim Verarbeiten der Wolle zusehen. - Foto: Gemeinde

Stuhr - Schon bald hat die Gemeinde wieder Gelegenheit, ihre Besonderheiten, Vielfalt und Vorzüge in den Fokus zu rücken. Genau darum geht es am Tag der Regionen, der in diesem Jahr mit seinen wesentlichen Veranstaltungen auf Sonntag, 2. Oktober, fällt. Seit 2002 und somit zum 15. Mal beteiligen sich Stuhrer Akteure daran. Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier spricht von „Kontinuität, „aber mit wechselnden Ausstellern“. Insgesamt können die Besucher an 16 Orten schlemmen und sich informieren.

Wegen des Erntedankfestes sind die Kirchengemeinden mit im Boot, das heißt das Programm beginnt mit den Gottesdiensten um 9.30, 10.30 oder 11 Uhr.

Laut Petra Spindelndreher vom Stadtmarketing öffnen erstmals zwei Kirchtürme: In Stuhr und Brinkum kommen Schwindelfreie in den Genuss von Ausblicken auf die Region.

Nach einer Pause beteiligt sich wieder der Fahrenhorster Hof Schulenberg an den Aktionen. „Landwirtschaft (er)leben – von Energie bis Erntedank“, heißt es von 11 bis 16 Uhr an der Wulfhooper Straße 49. Die Gäste erhalten Einblicke in den Betrieb, können außerdem regionale Produkte und kleine Köstlichkeiten probieren.

Neu dabei ist der ab 11 Uhr geöffnete Hof Mahlstedt an der Grünen Straße 6 in Varrel. Beim Melken um 17 Uhr erfahren die kleinen Besucher, „dass die Milch nicht aus der Tüte kommt, sondern dass man dafür etwas tun muss“, sagt Spindelndreher. Erst vor kurzem hat der Hof eine Milchtankstelle eröffnet.

Zum Seckenhauser Staudentag lädt Pöppel-Stauden an der Hauptstraße 95 von 11 bis 17 Uhr ein. Im Vordergrund steht das Thema „Pflanzen und Insekten“, was in der Anwesenheit des Naturschutzbunds (Nabu) und der Hobby-Imkerin Martina Soraru zum Ausdruck kommt. Nabu-Mitglied Klaus Torns und Rita Wolff informieren über die Bedeutung von Wildbienen, die laut Wolff 80 Prozent der Bestäubungsarbeit übernehmen. Der Verantwortung für diesen Aspekt der Natür müssten auch Gartenbesitzer Rechnung tragen. „Ein Quadratmeter Wildblumen reicht da schon aus“, sagt Torns. Martina Soraru stellt die Arbeit und die Produkte der Honigbiene vor.

Eine Veranstaltung kann aus organisatorischen Gründen nicht am Haupttag über die Bühne gehen: das Kochevent mit regionalen Produkten in der Küche der Lise-Meitner-Schule. Dazu laden das „Slow Food Convivum“ Diepholz und die Volkshochschule für Donnerstag, 29. September, 18 Uhr, ein. Interessierte mit Spaß am Experimentieren können sich bis zum 19. September unter Ruf 04242/976 44 44 dafür anmelden.

ah

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