Auch alle weiteren Positionen besetzt

Henning Rogge führt die Heiligenroder Schützen an

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Das Königshaus des Schützenvereins Heiligenrode präsentiert in diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende Michael Warneke (2.v.l.), da der Präsident Henning Rogge (rechts) die Königswürde errungen hat.

Heiligenrode - Henning Rogges Plan ist aufgegangen. Weil der Schützenverein Heiligenrode im kommenden Jahr 111 Jahre alt wird und er das Schützenfest 2019 entsprechend intensiver feiern möchte, hat der Vorsitzende beim Königsschießen besonders sorgfältig gezielt und wurde am Sonnabend tatsächlich zum neuen Schützenkönig proklamiert.

Dieser Erfolg gelang Rogge jetzt zum dritten Mal in seiner Schützenlaufbahn. „Das hat vor mir nur einer geschafft, aber das ist schon sehr lange her“, berichtete er stolz. Das bedeutet nach alter Tradition, dass er als König des Vereins von allen anderen Pflichten entbunden ist.

Sein Stellvertreter Michael Warneke konnte am Sonntag schon mal üben, als zahlreiche Pokale ausgegeben und weitere Majestäten proklamiert wurden. Trotz einer vom Feiern leicht belegten Stimme meisterte er diese Zeremonie „unfallfrei“.

Warneke hatte das Vergnügen, die beiden „Kaiser“ des Vereins vorzustellen. Nachdem er zunächst Viola Dahnken und Cord Castens die Ketten abgenommen hatte, die die „Königin der Königinnen“ und der „König der Könige“ tragen, durfte er sie ihnen wenige Minuten später wieder umhängen. Beiden war es gelungen, ihre Titel zu verteidigen. Dabei war Viola Dahnken bisher davon überzeugt, nicht schießen zu können.

Auch die weiteren Positionen im Königshaus sind wieder besetzt. Damenkönigin ist Veronika Jacobs. Heinz Jordan trägt jetzt bei den Jugendlichen die Königskette und Klaas Krützfeldt ist Kinderkönig. Unerwartet groß war die Beteiligung am Wettbewerb um den Titel des Volkskönigs, den sich Daniel Rigo sicherte.

Den Festzug durch das Dorf begleiteten am Sonnabend „De Moordieker Jungs un Deerns“ musikalisch. Abends lockte die Live-Band „Joy“ viele Gäste auf die Tanzfläche.

„Doppelköppe“ siegen zum dritten Mal

Die Beteiligung an den Pokalschießen war sehr gut. Jetzt muss noch geklärt werden, wer im nächsten Jahr einen neuen Firmenpokal stiftet, denn die „Doppelköppe“ gewannen diesen Pott zum dritten Mal in Folge und dürfen ihn nun endgültig behalten. Die weiteren Plätze belegten Teams der Sparkasse vor dem Reitverein „Kloster“ Heiligenrode. Bester Einzelschütze war Sven Gerstenkorn von den „Doppelköppen“.

Beide Pokale der benachbarten Schützenvereine nahmen die Fahrenhorster Gäste mit nach Hause. Bei den Herren siegten sie mit 157 Ringen vor Kastendiek mit 156 Ringen und dem Team aus Kirch- und Klosterseelte, das allerdings mit Jens Emmerich den besten Einzelschützen stellte.

Bei den Damen erzielte das Team aus Kastendiek 157 Ringe, aber wieder hatten am Ende die Fahrenhorsterinnen einen Ring mehr erzielt und stellten mit Liesa-Marie Grams auch die Einzelsiegerin. Den dritten Platz belegte auch hier das Team aus Kirch- und Klosterseelte.

Die übrigen Pokale gewannen Peter Badberg (Ü-50-Pokal), Alina Pluskat (Damenpokal), Jenny Jacobs (Jugendpokal), und den „Spargelpokal“ sicherte sich der König des Nachbarvereins „Freischütz“ Malsch, Carsten Meyer.

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