Zum fünften Mal feiern die Brinkumer die Gründung der Kirchenstiftung mit einem Konzert

So viele Musiker wie nie zuvor

Das Bild zeigt die „Stiftungsklänge“ im vergangenen Jahr. Die vierte Auflage folgt am Sonntag. - Archivfoto: Kirche

Brinkum - Von Andreas Hapke. Unter dem Motto „Stiftungsklänge“ feiern die Brinkumer jedes Jahr aufs Neue die Gründung ihrer Kirchenstiftung mit einem Konzert im Gotteshaus. Anzahl und Vielfalt der Beiträge nehmen dabei stetig zu, weshalb die Veranstaltung am Sonntag, 29. Mai, so viele Musiker wie nie zuvor verzeichnet. Die fünfte Auflage der „Stiftungsklänge“ beginnt um 17 Uhr und bietet laut Pastor Marc Heinemeyer eine „Bandbreite dessen, was musikalisch in Brinkum und Umgebung möglich ist“.

Der Posaunenchor Brinkum-Seckenhausen alias „Eine BriSe Blech“ zählt zu bekannten Teilnehmern. Das Ensemble unter Leitung von Michael Schmidt eröffnet und beschließt das Konzert. Zu seinem Repertoire zählt die Russische Suite von Markus Enseroth ebenso wie der Rock-Oldie „A whiter shade of pale“ von Procul Harum. Ebenfalls wieder dabei ist Thomas Gerlach mit der Trompete, Iris Rose mit den Heiligenroder Nachwuchsbläsern und der Chor Magnificat, der nach Auskunft eines prominenten Mitglieds, Pastor Detlef Korsen, geistliche und weltliche Stücke gleichermaßen zu Gehör bringt. Darunter befinden sich mehrere Werke der deutschen Komponistin Felicitas Kukuck. Die Leitung hat Brigitta Eidens.

Ihre Premiere bei den „Stiftungsklängen“ feiern mehrere Nachwuchsmusiker an der Orgel. „Was die Schüler aus dem Instrument herausholen – allein dafür lohnt es sich zu kommen“, sagt Korsen. Für das im Vergleich zu Gottesdiensten „ganz andere Orgelspiel“ sind Imke Marks, Karoline Thys, Sophie Madrid Wessels, Barbara Lahnor und Maria Frey zuständig. Lisa Hergert spielt Flöte.

Bei einem Startkapital von 54 000 Euro und   dem aktuellen Stock von 78 000 Euro habe sich die Stiftung gute Zinsen gesichert, sagt Pastor Heinemeyer. Die Idee zu ihrer Gründung kam erstmals im Jahr 2008 auf, um finanziellen Spielraum für Projekte zu behalten. Damals hatte die Landeskirche den Rotstift angesetzt und ihrerseits Stiftungen angeregt.

Viele Ehrenamtlichen beteiligten sich in den folgenden drei Jahren, ein Konzept zu entwickeln, eine Satzung zu erstellen, ein Kuratorium zu bilden und ein Logo zu entwickeln. Der Startschuss fiel im Rahmen eines Gottesdienstes im März 2011.

Der Einsatz der Erträge ist – ähnlich wie bei Rücklagen – zweckgebunden. Die Kirche leistet ihren Beitrag bei der Finanzierung von Konfirmandenfahrten nach Cuxhaven und Sommerfreizeiten in Schweden. Seit 2013 verschenkt sie besonders gestaltete Taufbibeln – ein Projekt, das sie um einen jährlichen Tauferinnerungsgottesdienst erweitert hat. Darüber hinaus ist die Stiftung beim Adventsmarkt in Brinkum vertreten mit dem Ziel, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Darum geht es auch bei den „Stiftungsklängen“ – und darum, „danke“ zu sagen an alle Unterstützer und Spender. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um eine Spende für die Stiftung wird gebeten.

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