Viele Aromen wabern durchs Jugendhaus

Mit einem Aufwärmprogramm startet der Wellnesstag im Jugendhaus „No Moor“. - Foto: Husmann

Moordeich - Von Angelika Kratz. Während im Rheinland ausgelassen die Eröffnung der Karnevalssaison gefeiert wurde und sich so mancher eine rote Pappnase aufsetzte, drehte sich im Jugendtreff „NoMoor“ in Moordeich alles um eine andere Art Wohlgefühl. Der Wellnesstag für Mädchen stand auf dem Programm der regionalen Jugendhäuser.

Nur der Fotograf der Kreiszeitung und der männliche Partyservice von „Kollhorst“ aus dem Sulinger Varrel durften kurzfristig für Foto und Verköstigung eintreten, denn ansonsten war der Trakt in der Moordeicher Schule fest in weiblicher Hand.

Über 50 Mädchen im Teenageralter zwischen 10 und 15 Jahren waren mit Wohlfühlsocken, bequemer Kleidung und sichtbarer Anspannung, was denn nun geschehen würde, gekommen. Das erfahrene 20-köpfige Team aus den Jugendhäusern in Stuhr, Weyhe, Bassum, Twistringen, Sulingen und Diepholz stellte die einzelnen Angebote vor. Die Erfahrung vieler Jahre und eine gewissenhafte Vorarbeit hatten dabei geholfen.

Der Moordeicher Treffpunkt hatte sich teilweise sehr verändert. Der Fahrradraum etwa verwandelte sich in eine Wellness-Oase für die Füße. Da die Optik auch stimmen musste, wurden die Drahtesel mit bunten Tüchern verdeckt, was dem Raum ein ganz anderes Aussehen verlieh. Noch standen alle Türen weit auf, denn den Auftakt bildete das körperliche Aufwärmen und Lockerwerden zur Musik. „Arme greifen, rechter Fuß, Shampoo“ kamen die klaren Aussagen von der Bühne – und ab ging die Post. Nach kurzer Zeit war die Choreografie fast perfekt, und Farbe kam in die Gesichter der jungen Teilnehmerinnen.

„Hast du mal ein Feuerzeug?“, wurde Andrea Schattner als alles überblickende Regisseurin des Wellnesstags gefragt. Doch wegen der strengen Sicherheitsmaßnahmen durften die Teilnehmerinnen keine Kerzen anzünden. Stimmung kam dennoch auf, denn viele Aromen waberten durch die Luft und machten neugierig. Da konnten die Jugendlichen in einem der Räume die Lippenpflege selber anmischen, und auch die Hände wurden bedacht. Teenagertaugliche Schminke verlieh den Gesichtern einen ganz neuen Schimmer, und ein Haarstudio zum Stylen der Haarpracht gab es ebenfalls. Nagellackfläschen in endloser Farbfolge standen auf einem anderen Tisch.

Morgensonne pustet schlimme Träume weg

Wer sich von der Angebotsflut überrannt fühlte, hatte die Möglichkeit, sich bei einer Massage zurückzuziehen oder auf eine entspannende Traumreise zu begeben. Die Türen blieben dabei geschlossen, um die nötige Privatsphäre zu wahren. Unter dem Motto „Die Morgensonne pustet alle schlimmen Träume raus“ bastelten die Mädchen zudem Traumfänger als Souvenirs eines gelungenen Tages.

Die Grafikstudentin Marie-Isabell hielt den Wellnesstag fotografisch fest. Ihre Videos und Fotos gehen per CD an die jeweiligen Jugendhäuser.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Vulkan Kilauea bringt Hawaii durch giftiges Gas neue Gefahr

Vulkan Kilauea bringt Hawaii durch giftiges Gas neue Gefahr

Mühlentag an der Stührmühle

Mühlentag an der Stührmühle

Große Resonanz beim Mühlentag in Labbus

Große Resonanz beim Mühlentag in Labbus

Mühlenfest in Eystrup

Mühlenfest in Eystrup

Meistgelesene Artikel

Nutztierleid verhindern: Bilder direkt aus dem Stall?

Nutztierleid verhindern: Bilder direkt aus dem Stall?

Zwei Unfälle in kurzer Folge auf Syker „Motorradstrecke“

Zwei Unfälle in kurzer Folge auf Syker „Motorradstrecke“

Straßennamen für Weyhe gesucht

Straßennamen für Weyhe gesucht

Kommentare